Bild: Screenshot
Doch die Sache hat einen Haken.

Welcher Student kennt das nicht: Kurz vor Semesterende muss diese eine Hausarbeit noch fertig werden, auf die man überhaupt keine Lust hat. Stundenlang sitzt man vor dem PC, jede neue Seite ist eine Qual. Doch das geht jetzt einfacher: Mit einer neuen Schriftart, die den Text länger macht, als er ist.

Wie geht das?

Mitarbeiter des Portals MSCHF haben eine neue Schriftart erstellt. Sie nennen sie "Times Newer Roman". Die Schrift sieht auf den ersten Blick aus wie die bekannte Schrift "Times New Roman", die in jedem gängigen Textverarbeitungsprogramm vorinstalliert ist. 

Der Trick: Die Schrift ist ein ganz bisschen breiter und die Buchstaben stehen teilweise in einem etwas anderen Winkel zueinander. Dadurch passen auf den gleichen Platz weniger Buchstaben. Oder: Bei gleicher Anzahl der Buchstaben wird der Text länger. Genau darum geht es schließlich.

Diese Illustration zeigt den Unterschied:

(Bild: Screenshot: timesnewerroman.com)

Wie viel Arbeit spart man sich damit?

Laut der Website sind die Buchstaben 5-10 Prozent breiter als bei "Times New Roman". Das klingt zwar erst einmal wenig, bei einem längeren Text kann dies aber Einiges ausmachen. 

Die Entwickler zeigen als Beispiel einen Text, der mit der Standard-Schrift nur 12 Seiten lang ist. Formatiert man ihn dagegen mit der Schummel-Version, sind plötzlich 15 Seiten vollbeschrieben. Selbst Erstis erkennen: Der Unterschied könnte sich lohnen.

Ist das legal?

Die meisten Hochschulen machen bei den Formaten von Haus- oder Abschlussarbeiten klare Vorgaben in puncto Schriftart, Größe, Zeilenabstand und Länge. Bei einer Arbeit, die digital und mit dem PC überprüfbar eingereicht werden muss, kann der Schwindel also schnell auffliegen

Das könnte bedeuten, dass die Arbeit nicht zugelassen wird – und somit als nicht bestanden gilt.

Bei einer analogen, also gedrucken Abgabe, ist die Täuschung allerdings kaum zu erkennen:

(Bild: Screenshot: timesnewerroman.com)

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