Trumps Misere in drei Bildern

Für US-Präsident Donald Trump  läuft es zur Zeit überhaupt nicht gut. Mit seinem früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort und seinem langjährigem Anwalt Michael Cohen sind gleich zwei frühere enge Mitstreiter von Trump wegen schwerer Straftaten schuldig gesprochen worden – und Cohen belastete zusätzlich den US-Präsidenten vor Gericht. (bento) Und das sind nur die jüngsten Ereignisse. 

Das "Time"-Magazin macht mit seinem aktuellen Cover deutlich: Donald Trump steht das Wasser bis zum Hals. Er droht unterzugehen. 

Eigentlich nichts Neues. Das denken und sagen viele in diesen Tagen. Aber das Besondere an diesem Cover, das der Künstler Tim O'Brien gezeichnet hat, ist die Geschichte dahinter.

Es ist das dritte Cover mit Donald Trump, das Tim O'Brien für das "Time"-Magazin zeichnet. Drei Cover, die aufeinander aufbauen. 

Das erste erschien im Februar 2017.

Das Cover erschien einen Monat nach Trumps Amtsantritt. Es weht ein starker Wind. "Hier gibt's nichts zu sehen", lautete die Schlagzeile dazu.

Das zweite im April 2018.

Trump sitzt in exakt derselben Pose an seinem Schreibtisch im Oval Office, wie auf dem Cover aus dem Jahr davor. Doch dieses Mal steht ihm das Wasser schon fast bis zum Hals. 

"Stormy" ("stürmisch"), titelte das Magazin – in Anlehnung an die Pornodarstellerin Stormy Daniels, die behauptet, Sex mit Trump gehabt zu haben. Im dazugehörigen Artikel ging es um Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen: Das FBI hatte damals gerade sein Büro durchsucht. Es ging um die mutmaßlichen Schweigegeldzahlungen an Stormy Daniels. (bento)

Jetzt, im aktuellen Cover des "Time"-Magazins, wird es eng für Trump:

"In Deep" titelt es hier. "In deep water" heißt soviel wie "In der Klemme". 

"In Deep" klingt auch ähnlich wie "indeed", was "tatsächlich" heißt. Denn tatsächlich hat Trumps Anwalt Michael Cohen die Schweigegeldzahlungen an Stormy Daniels (und eine weitere Frau) gestanden. Er hat also tatsächlich für ihr Schweigen gezahlt. Im Auftrag von "einem Kandidaten", dessen Namen er nicht nannte. Es kann aber eigentlich nur Donald Trump sein. (bento)

Um diese aktuellen Schwierigkeiten, die Trump ins Schwimmen bringen, geht es in der aktuellen "Time"-Titelgeschichte

Wenn man die Cover von Tim O'Brien nebeneinander betrachtet, sieht man, wie sich Trumps Lage zuspitzt – bis er droht unterzugehen.

(Bild: Tim O'Brien für TIME Magazine)

Laut "Time-Magazin" ist es das erste Mal in der 95-jährigen Geschichte des Magazins, dass es eine solche Dreierserie auf dem Titel gibt. 


Future

So reagierst du richtig auf persönliche Fragen im Bewerbungsgespräch
Ja, manchmal darfst du lügen.

Das erste, worauf viele Menschen Linda* ansprechen, ist ihr Nachname. Sie möchte ihn hier nicht preisgeben, aber er ist eben nicht deutsch. Leute fragen dann, woher der Name denn komme und sie erzählt von ihrem iranischen Vater, der Familie. Sie ist das gewöhnt, es stört sie nicht wirklich. "Oft lockert es die Situation auch auf", sagt Linda.

So war das auch bei ihrem letzten Bewerbungsgespräch.