Sandy Hook, Orlando, Las Vegas, Parkland... 

Die Liste der US-Städte, in denen Attentäter um sich geschossen und sehr viele Menschen getötet haben, wird immer länger. Der aktuellste Fall: Ein Anschlag auf eine Bar in Thousand Oaks, Kalifornien.

Die Lage ist dramatisch: Schon im Mai 2018 hat die Zahl der Toten an US-Schulen durch Schusswaffen die der Toten im US-Militär übertroffen.

Doch die Reaktionen auf die Anschläge sind stets die selben: Waffengegner fordern Verbote und strengere Gesetze für den Kauf von Handfeuerwaffen; Waffenbefürworter sehen die Vorkommnisse als Einzelfälle und bestehen auf das Recht auf Waffenbesitz – im Zweifel zur Selbstverteidigung in einem solchen Fall. 

Am Ende gewinnen meist letztere. Es werden "thoughts and prayers", Gedanken und Gebete, an die Hinterbliebenen geschickt, ändern tut sich jedoch nichts. 

Das will eine Mutter aus Kalifornien nun nicht mehr hinnehmen. Susan Schmidt-Orfanos war gleich zwei mal von einem Anschlag betroffen. Beide Male ging es dabei um ihren Sohn Telemachus (27). Im vergangenen Jahr überlebte er den Anschlag auf ein Konzert in Las Vegas, bei dem 58 Menschen getötet und mehr als 850 verletzt wurden. 

Kaum ein Jahr später befand sich Telemachus Orfanos in der Borderline Bar in Thousand Oaks, seinem Heimatort, nordwestlich von Los Angeles. Ein Mann eröffnete dort in der Nacht zu Donnerstag das Feuer und tötete 13 Menschen (SPIEGEL ONLINE). Einer davon war Orfanos. 

Seine Mutter Susan wandte sich am folgenden Tag an die Presse und sagt in einem emotionalen Statement:

"Mein Sohn war in Las Vegas mit vielen seiner Freunde und er ist nach Hause gekommen. Gestern ist er nicht nach Hause gekommen. Ich will keine Gebete. Ich will keine Gedanken. Ich will Waffenkontrolle und ich hoffe bei Gott, dass mir niemand mehr irgendwelche Gebete schickt. Ich will Waffenkontrolle! Keine Waffen mehr!"

Ob US-Präsident Donald Trump sich diese Worte zu Herzen nehmen wird? Vermutlich nicht. Bereits nach dem Amoklauf in Parkland forderten Überlebende und Angehörige lautstark strengere Waffengesetze. Ihre Forderungen wurden bisher ignoriert. 


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