Bild: dpa/Sven Hoppe
Seine vier wichtigsten Aussagen

Nach Manuel Neuer hat sich jetzt auch Thomas Müller zum Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft geäußert und vor einer "heuchlerischen Diskussion" gewarnt.

Zur Diskussion um die Erdogan-Fotos mit Mesut Özil und Ilkay Gündogan oder Streitigkeiten in der Politik sagte Müller im Trainingslager des FC Bayern München:

"Wir schreiben genüsslich darüber und freuen uns, dass es Ärger gibt, und breiten es aus. Und am Ende wundern wir uns, wenn die Gesellschaft gespalten wird." 

Die Entwicklung bei solchen Themen sei "alarmierend".

Was er sonst noch sagte:

  • Man versuche immer "Störfeuer zu finden und breitzutreten", danach wundere man sich über den "Scherbenhaufen". "Wenn es um gesellschaftliche Themen geht", kriege er "einen Vogel, wenn wir uns selbst zerfleischen und uns am Ende wundern, dass es überall nur noch Aua macht."
  • Zur Özil-Debatte sagte er: "Ein bisschen ist das eine heuchlerische Diskussion, die von den Medien sicherlich mitgetragen wird." Medien würden auf Auflage und Klicks bedacht sein, es sei immer nachgefragt und nachgebohrt worden. "Man hat das Thema aufgebauscht, jetzt hat man den Salat."

Zu den Rassismus-Vorwürfen Özils gegen den DFB:

  • "Sicherlich haben die Protagonisten auch keine sehr glückliche Rolle gespielt, egal ob auf Seiten des Verbandes oder auch die Spieler selbst". 

Sein Fazit: Von Rassismus in der Nationalmannschaft könne "absolut keine Rede sein".

Mit Material von dpa


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