Bild: dpa/Martin Schutt
Die Auseinandersetzung könnte noch weitergehen.

Im Juli 2017 haben sich 6000 Neonazis in einem kleinen 3000-Einwohner-Dorf in Thüringen versammelt – und ein Rechtsrock-Konzert gefeiert. Hinter (fast) blickdichten Zäunen zeigten die Konzertbesucher in Themar den Hitlergruß, die Polizei ermittelte. (bento)

Ein neues Rechtsrock-Konzert in Themar hatten die Behörden für 2018 zunächst verboten – aber jetzt darf es doch stattfinden.

Das Landratsamt Hildburghausen hatte das Konzert in Themar aus Naturschutzgründen abgeblasen. Auf dem Gelände würden schützenswerte Arten wie der Wanderfalke brüten. 

(Bild: Pixabay; Montage: bento)

Doch nun hat das Verwaltungsgericht Meiningen das Verbot des Rechtsrock-Festivals wieder gekippt. 

Es gebe keine ausreichenden Anhaltspunkte für Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz, teilte das Gericht mit. Damit gaben die Richter dem Veranstalter des Konzerts recht – der hatte gegen das Verbot geklagt.

Wie geht es weiter? Der Landkreis kann nun noch Rechtsmittel einlegen. Dann müsste sich das Oberverwaltungsgericht mit dem Fall beschäftigen.


Mit Material von dpa


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Weil sie gegen eine EU-Richtline verstoßen hat, soll eine Kuh jetzt sterben
Immer diese Grenzen.

Penka ist eine Kuh aus Bulgarien. Und damit eine Kuh der Europäischen Union (EU). Weil sich Penka aber von ihrer Herde löste und über die Grenze nach Serbien wanderte – in ein Nicht-EU-Land – droht der im sechsten Monat trächtigen Kuh jetzt der Tod

Der Vorfall soll sich bereits Mitte Mai ereignet haben. Dort sei sie von einem Landwirt entdeckt worden, der sie anhand ihrer Markierung als bulgarisches Tier identifiziert haben soll. Penka kehrte zurück zu ihrem Besitzer. Aber nun machen die bulgarischen Behörden Ärger. (Tagesspiegel)