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Allen geht es gut!

Für die Angehörigen muss es sich wie ein Wunder anfühlen: Eine seit dem 23. Juni vermisste Jugendfußballmannschaft in der thailändischen Provinz Chiang Rai ist nun lebend gefunden worden. Nach heftigen Regenfällen waren die Jungen zwischen 11 und 16 Jahren zusammen mit ihrem Trainer von Überschwemmungen in einer Höhle eingeschlossen worden. (CBS)

Im Bild: Thailändische Schüler beten am Dienstagmorgen für die Rettung ihrer Klassenkameraden.(Bild: Hathai Techakitteranun/dpa)

Ersten Berichten zufolge sind alle Jungen wohlauf. Zehn Tage lang waren sie ohne Nahrung in einem Seitenarm des Höhlensystems nahe der Stadt Mae Sai eingesperrt. Internationale Teams von Rettungstauchern, unter anderem der Navy Seals und britischer Höhlentauchexperten, halfen bei der Suche. (Independent)

Zum jetzigen Zeitpunkt konnten die Kinder und der Trainer noch nicht aus der Höhle befreit werden – der hohe Wasserstand sorgt hierbei für Probleme. "Unsere Spezialkräfte haben die Menschen wohlbehalten gefunden", sagte Provinzgouverneur Narongsak Osotthanakorn. "Der Einsatz ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir planen, das Wasser aus der Höhle herauszupumpen und sie zu holen." (SPIEGEL ONLINE)

Update, 10.23 Uhr: 

Ein Video zeigt die Jungen kurz nach ihrer Entdeckung. Gepostet wurde es von den Thailändischen Navy Seals: 

Hooyah.....ทีมหมูป่า พบเยาวชนทีมหมูป่าบริเวณหาดทรายห่างจาก Pattaya beach 200 เมตร โดยนักดำน้ำหน่วยซีลดำน้ำวางไลน์เชือกนำทาง ร่วมกับนักดำน้ำจากประเทศอังกฤษ ระยะทางจากห้องโถง 3 ยาว 1,900 เมตร เมื่อเวลา 21.38 น. คืนวันที่ 2 กรกฎาคม 2561 #ThainavySEAL

Posted by Thai NavySEAL on Monday, July 2, 2018

Die Rettung gestaltet sich nun allerdings doch schwerer, als erwartet. Matschrutsche verstopfen Teile der Gänge, Pumpen kommen nicht gegen die Wassermassen in der Höhle an. Die Gruppe wird nun mit Lebensmitteln versorgt und soll Tauchunterricht bekommen, um die Höhle notfalls unter Wasser zu verlassen. Als erster Schritt wurden Telefonleitungen installiert, die Eltern der vermissten Kinder sollen nun mit ihnen Kontakt aufnehmen können. (SPIEGEL ONLINE)

Update, 17.30 Uhr:

Ärzte und Sondereinsatzkräfte betreuen die Jungen und ihren Trainer nun in der Höhle und untersuchen sie, sowohl auf körperliche als auch psychische Traumata.  

Der verantwortliche Kommandeur der Marehong-Fluss-Einheit der Marine, Wutthichai Poocharoenyos, gab Auskunft über die anstehenden Maßnahmen: 

"Falls der Wasserspiegel sinkt, könnten sie einfach heraus spazieren. Wenn das nicht passiert, müssen sie tauchen. Dafür würden wir spezielle Masken verwenden, auf deren Lieferung wir momentan noch warten." 

Der Sondereinsatzkommandeur Apakorn Yukongkaew bestätigt, dass es keinen Grund zur Eile gebe: "Die Kinder sind stark und gesund, wir müssen nichts überstürzen." (Guardian)


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