Bild: dpa/Thai Navy Seals
3 Fragen, 3 Antworten

Blaue Schrift, knittriges Notizblockpapier: Die in einer thailändischen Höhle festsitzenden Jugendlichen haben sich in einem emotionalen Brief an ihre besorgten Familien gewandt. Den Brief übermittelte ein Rettungstaucher den Angehörigen.

"Macht euch keine Sorgen, wir sind alle stark", schreiben sie darin. 

"Wenn wir hier rauskommen, wollen wir viele Sachen essen. Wir wollen nach Hause, so schnell wie möglich."
(Bild: dpa/Thai Navy Seals)

Worum geht's?

Seit dem 23. Juni sind zwölf junge Fußballer zwischen 11 und 16 Jahren und ihr 25 Jahre alter Trainer in einer kilometerlangen Höhle im Norden Thailands eingesperrt. Seitdem verharren sie in der Dunkelheit. Nach heftigen Regenfällen waren sie von Überschwemmungen in der Höhle eingeschlossen worden. Sie werden mit Lebensmitteln und Medizin versorgt.

Die Rettungsaktion wird kompliziert. Entweder müssen Millionen Liter Wasser aus der Höhle abgepumpt werden oder die Eingeschlossenen müssen Tauchen lernen. Bei dem Versuch, die Jugendlichen zu retten, ist bereits ein Taucher ums Leben gekommen. (SPIEGEL ONLINE)

Wie kam der Brief an die Öffentlichkeit?

Am Samstag wurde der Brief auf der Facebook-Seite der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals veröffentlicht. 

In dem Brief hatte offenbar jeder der zwölf Jungs persönliche Worte an seine Familie und Freunde im Freien gerichtet. "Ich will gebratenes Schweinefleisch essen", schreibt zum Beispiel einer der Jugendfußballer. 

In dem Brief bat der Trainer der Mannschaft die Familien der Jungs um Verzeihung und versprach ihnen, sich bestmöglich um sie zu kümmern.

Wie geht es den Eingeschlossenen gerade?

Es bleibt immer weniger Zeit für die Rettung der Jugendlichen. Am Wochenende soll es heftig regnen, es könnte mehr Wasser in die Höhle strömen. 

Der zuständige Provinzgouverneur Narongsak Osotthanakorn, der gleichzeitig auch Chef der Rettungsmission ist, sagte, noch seien die Jungen und ihr Betreuer nicht ausreichend geübt im Tauchen. Der verwinkelte Höhlentrakt hat viele Windungen und Engpässe, die selbst Tauchprofis vor Probleme stellen. 

Hinzu kommt, dass der Sauerstoffgehalt in der von den Jugendlichen aufgesuchten Kammer abnimmt. Die psychische und körperliche Belastung der Eingeschlossenen wird immer schlechter. Je mehr Wasser in die Höhle strömt, desto schlechter wird wegen aufgewirbelter Ablagerungen die Sicht für die Taucher, die die eingeschlossene Gruppe derzeit mit dem Nötigsten versorgen. 


Mit Material von dpa


Future

"Er hatte eine Erektion, ich war geschockt": Hier erzählen Masseurinnen und Masseure, was in ihrem Job abgeht
Und warum sie ihn gerne machen.

Streichen, kneten, pressen, drücken – viele lieben es, massiert zu werden. Und die meisten hassen das Gegenteil: jemanden zu massieren.

Masseurinnen und Masseure machen das hingegen hauptberuflich. Ihre Ausbildung – wenn sie eine machen – dauert zweieinhalb Jahre, sie wird in der Regel nicht vergütet. Wer im Beruf angekommen ist, hat es finanziell nicht besser: Im Schnitt bekommen Masseure, nicht zu verwechseln mit Physiotherapeuten, im Monat zwischen 1800 und 2300 Euro brutto. Reich wird man durchs Massieren also nicht.