Mit einer Dampfwalze.

Was für ein passender Abschied für die Scheibenwelt: Die unveröffentlichten Werke des verstorbenen Fantasy-Autoren Sir Terry Pratchett wurden nun von einer Dampfwalze überrollt. 

Pratchett war im März 2015 im Alter von 66 Jahren an Alzheimer gestorben. Er war der Erfinder der "Scheibenwelt", einer skurrilen und satirischen Fantasiewelt. Und er wollte nicht, dass unvollendete Arbeiten von ihm posthum veröffentlicht werden.

Seinem guten Freund Neil Gaiman, ebenfalls ein Fantasy-Autor, gab Pratchett daher die Aufgabe, das übrige Material von seinen Festplatten zu vernichten. Oft versuchen Verlage, halbfertige Werke von Autoren noch zu verwerten – auch, wenn von der ursprünglichen Idee wenig bleibt.

Autor Gaiman sagte der "Times", Pratchett gab ihm einen klaren Auftrag: Er wolle, dass "alles, woran auch immer er gerade arbeitete, zusammen mit seinen Rechnern nach draußen geschafft wird, mitten auf die Straße gestellt wird und mit einer Dampfwalze überfahren wird."

Genau das ist nun passiert:

Die Plattwalzung wurde pünktlich zur Eröffnung einer Ausstellung zum Lebenswerk von Terry Pratchett durchgeführt. Auf dem weiterexistierenden Twitter-Account von Pratchett wurde sie dokumentiert.

Am Ende sah die Festplatte so aus:

Die Idee mit der Dampfwalze passt zum Humor von Pratchett: Ein Relikt der Industrialisierung macht moderne Technologie platt. 

Sir Terry hat der Anblick von ganz oben sicher gefallen.

Queer

"Ich finde meine Familie ganz normal" – Emma ist bei lesbischen Müttern aufgewachsen
Hier erzählt sie, wie sie das geprägt hat.

Ein Grund, warum Emma noch zu Hause wohnt, ist die Wohnung: Altbau in Hamburg-Winterhude, viereinhalb Zimmer, Stuck an der Decke. An der Eingangstür kleben bunte Sticker: "Refugees welcome" und "Atomkraft? Nein danke". Wer eintritt, wird von einer meterlangen Garderobe begrüßt. "Für die ganzen Jacken meiner Mütter", sagt Emma und seufzt. "Die haben beide so viele Klamotten. Und Schuhe!"

Ihre Mütter. Auch sie sind ein Grund, warum die 19-Jährige noch zu Hause wohnt: "Sie haben mir so viel mitgegeben an Wissen und Empathie. Homosexuelle Eltern sind kein Garant für Coolness, aber meine Mütter sind einfach toll." Gerade waren die drei in Italien, erst Biennale in Venedig, dann Roadtrip durch die Toskana.