Die US-Polizei hat den Terrorverdächtigen gefasst, der mit den Bombenanschlägen in New York in Verbindung gebracht wird. Es handelt sich um Ahmad Khan Rahami, einen US-Amerikaner afghanischer Herkunft. In einer Bar in New Jersey kam es zum Schusswechsel mit der Polizei. (tagesschau.de I)

Was war zuvor passiert?

Am Wochenende hatte es Bombenanschläge in New York und New Jersey gegeben. In New York wurden dabei 29 Menschen verletzt, bei der Explosion in New Jersey wurde niemand verletzt. (tagesschau.de II)

Was wissen wir über Ahmad Khan Rahami?

Er wird verdächtigt, in New York und New Jersey mehrere Bomben gelegt zu haben. Wegen versuchten Mordes an Polizisten in fünf Fällen wird nun Anklage gegen ihn erhoben. Allerdings wegen des Schusswechsels mit der Polizei, nicht wegen der Explosionen. (SZ.de) Er ist derzeit der einzige Verdächtige in Zusammenhang mit den Bombenanschlägen.

Rahami ist 28 Jahre alt und wurde in Afghanistan geboren. Nach Informationen des Senders MSNBC ist er seit 2011 US-amerikanischer Staatsbürger. Seine Familie betreibt ein Schnellrestaurant in New Jersey, wo er mit arbeitete. Von vielen Kunden wird er als nett und freundlich beschrieben. Als Terrorverdächtiger war er bislang nicht bekannt gewesen. Allerdings saß Rahami in der Vergangenheit mehrere Tage im Gefängnis, wegen mutmaßlicher schwerer Körperverletzung. Schuldig gesprochen wurde er nicht. (Spiegel Online)

Wie wurde der Verdächtige gefasst?

Identifiziert wurde Rahami durch die Auswertung von Filmmaterial von Überwachungskameras in New York. Es soll ihn dabei zeigen, wie er die Bomben deponiert. Sein Fingerabdruck wurde anscheinend auf einem Schnellkochtopf gefunden, der nicht explodiert war. Zudem war Rahamis Fingerabdruck anscheinend bereits in einer Datenbank vorhanden. Ein Passant hatte ihn am Montag zufällig in einer Bar in Linden New Jersey erkannt, nachdem die Polizei Fahndungsfotos verbreitet hatte. (Spiegel Online, New York Times)

Unklar ist bislang, ob Rahami alleine gehandelt hat. Die Polizei geht aber von einem Einzeltäter aus (derStandard). Seit Montag kommen für den Flüchtlingsgipfel der UN und die jährliche Generaldebatte in New York Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zusammen. Aufgrund der Vorfälle vom Wochenende wurde nun die Polizeipräsenz verstärkt (tagesschau.de II).


Gerechtigkeit

Diese Jesidin könnte bei der UN-Vollversammlung wichtig werden
Worum es beim Treffen der Staatschefs in New York geht.
Was ist die UN-Vollversammlung?

Das Zusammenkommen ist ein Treffen der Staats- und Regierungschefs aller bei den Vereinten Nationen (UN) vertretenen Ländern. Aktuell sind das 193 Mitgliedsstaaten (UN I). Mehrere Tage lang diskutieren die Vertreter am UN-Hauptsitz in New York aktuelle Probleme und versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden.

Die definierten Ziele sind wegweisend für die Arbeit der UN das restliche Jahr über. Oft kommt es aber auch zum Streit zwischen verschiedenen Ländern – wenn sich Staaten in Grundsatzfragen widersprechen. Die UN-Vollversammlung (abgekürzt UNGA für United Nations General Assembly) findet jährlich Mitte September statt.