Die drei wichtigsten Fragen dazu

Wenn es um Tattoo-Trends geht, kann es derzeit nicht absurd genug sein. Jahre nach dem Arschgeweih, exotischen Maori-Zeichen und kleinen Sternen am Knöchel ist jetzt beliebt, was wie selbstgemacht aussieht.

Nicht selten sehen die Motive nicht nur nach DIY aus, sondern sind es auch tatsächlich. Spätestens seit den Instagram-Stories von Yung Hurn sind selbstgestochene Kritzel-Motive ohne größeren Sinn in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Was ist das Problem?

Doch die wechselnden Tattoo-Trends haben Folgen: Viele Menschen wollen ihre Motive nach wenigen Jahren schon nicht mehr. Tattoo-Entfernungen boomen. Doch bislang gibt es dafür kaum Regeln. Viele der Entfernenden, die mit einem Laserstrahl am Körper eines anderen Menschen hantieren, waren früher Heilpraktiker, Krankenschwestern oder anderes. 

Das will die Bundesregierung bald ändern: Denn in Zukunft sollen Tattoo-Entfernungen mit dem Laser nur noch von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden dürfen. So steht es in einem Beschluss, den das Kabinett heute verabschiedet hat. (Stuttgarter Zeitung)

Wie begründet die Bundesregierung das?

Zur Begründung hieß es, die Anwendungen seien für die Kunden mit "erheblichen gesundheitlichen Risiken" verbunden, etwa Verbrennungen und Narbenbildung. Zudem könnten sie die Prävention von Hautkrebserkrankungen erschweren. 

Ab wann gilt die neue Verordnung?

Wenn der Bundesrat zustimmt, soll die Neuregelung nach einer dreimonatigen Übergangszeit am 31.12. in Kraft treten.

Gut möglich, dass der nächste Instagram-Trend dann bald Tattoo-Entfernungen mit Haushaltsgeräten sind.


Trip

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