Bild: Getty Images/Kena Betancur

Das Bundesverfassungsgericht hat den strikten Schutz von Feiertagen eingeschränkt. Tage wie Heiligabend oder Karfreitag galten bislang als "stille Feiertage" – Partys waren dann in manchen Bundesländern verboten. Einige Bundesländer hatten daher starke Einschränkungen auferlegt – sie sollen nun fallen. Nach Ansicht der Richter verstößt der Feiertagsschutz gegen das Grundgesetz. (tagesschau.de)

Was gilt denn als "stiller Feiertag"?

Religiöse Feiertage, jedes Bundesland zählt unterschiedliche Tage hinzu. Fast überall dabei sind die Feiertage der Osterwoche, Totensonntag und Heiligabend.

Was an diesen Tagen verboten ist, wird auch je Bundesland anders gewertet: Es reicht von mehrstündigem Tanzverbot zum Beispiel von 18 bis 24 Uhr bis zu einem ganztägigen Verbot. Auch das Zeigen bestimmter Spielfilme wird im Fernsehen untersagt:

Was steht im neuen Beschluss?

Das Verfassungsgericht erhält weiterhin den besonderen Schutz von Feiertagen aufrecht. Aber es will mehr Ausnahmen für Partyveranstalter ermöglichen – kein Bundesland darf Tanzveranstaltungen grundsätzlich verbieten. (Hier kannst du den Beschluss nachlesen)

Wie kam es zu dem Urteil?

Vor allem in Bayern galten bislang sehr strenge Regeln. Der "Bund für Geistesfreiheit" hatte dagegen geklagt. Sie seien konfessionslos und wollten daher keine staatliche Gesetze zu einem religiösen Feiertag akzeptieren.

2007 hatten sie versucht, an Karfreitag eine "Heidenspaßparty mit Freigeistertanz" zu organisieren. Die Stadt München verbot das Event. Das Bundesverfassungsgericht sagt nun: Dieses Verbot hätte es so nicht geben dürfen.


Fühlen

Warum Paare gerne in der Öffentlichkeit rummachen

Dieses Pärchen, das neben dir in an der Haltestelle mit den Zungen ineinander hängt – warum machen die das? Eine neue Studie des "Journal of Sex Research" meint jetzt, Antworten gefunden zu haben. Die Forscher haben 155 Frauen und 194 Männer befragt. Alle im Alter zwischen 17 und 35 Jahren, der Schwerpunkt lag bei den 18-Jährigen.

Was wird überhaupt als öffentliches Rummachen definiert?

Die Studie spricht von "Küssen, sowohl mit und ohne Zunge" und "Liebkosen von Brüsten und Hintern".