Bild: South Korean Defense Ministry/Yonhap/EPA FILE/dpa

Mit riesigen Lautsprechern beschallte Südkorea sein Nachbarland im Norden mit lauter Popmusik und Kritik am nordkoreanischen Regime – damit soll jetzt erst einmal Schluss sein. Vor dem Gipfeltreffen zwischen Vertretern von Nord- und Südkorea am Freitag solle ein "Klima für friedliche Gespräche" geschaffen werden, so das südkoreanische Verteidigungsministerium. (SPIEGEL ONLINE)

Erst am Wochenende hatte es ein positives Zeichen von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gegeben: Er hatte verkündet, vorerst keine Atomwaffentests mehr durchführen zu wollen und die nukleare Testanlage im Norden des Landes zu schließen. Als Grund gab er jedoch an, dass das Atomwaffenprogramm des Landes abgeschlossen sei. (bento)

Nachdem Südkorea die Beschallung von Nordkorea mit Popmusik und Propaganda schon einmal ausgesetzt hatte, wurde sie im Januar 2016 erneut aufgenommen.

Südkoreas damalige Präsidentin Park Geun Hye bezeichnete die Beschallung als "wirksamstes Mittel der psychologischen Kriegsführung".

Auch die nordkoreanische Seite beschallt seinen südlichen Nachbarn mit Propaganda– bisher gibt es jedoch keine Berichte, dass auch Nordkoreas Lautsprecher verstummt sind. 

Wie geht es jetzt weiter?

Bei dem Gipfeltreffen am Freitag will sich nun Kim Jong Un mit Südkoreas Präsident Moon Jae In treffen. Es ist erst das dritte gesamtkoreanische Gipfeltreffen seit dem Ende des Korea-Kriegs im Jahr 1953. Offiziell befinden sich beide Länder noch immer im Kriegszustand. Bei dem Treffen im "Friedenshaus" in der entmilitarisierten Zone an der gemeinsamen Grenze beider Länder soll es nun um einen Friedensvertrag gehen. (SPIEGEL ONLINE)

Und auch mit US-Präsident Donald Trump will sich der nordkoreanische Machthaber bald treffen: Ende Mai oder Juni soll es zu einem Gipfeltreffen der beiden Staatschefs kommen. Die USA wollen eine endgültige Aufgabe des Atomprogramms von Nordkorea durchsetzen.


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