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In Deutschland unvorstellbar, in Südkorea Tradition: Das Fleisch von Hunden kommt dort als Speise auf den Teller. Ein Gericht hat das Töten von Hunden zum Verzehr jetzt erstmalig für rechtswidrig erklärt (tagesschau.de).

Die Begründung: 

Fleischverzehr sei rechtlich kein ausreichender Grund für das Töten von Hunden.

Schätzungen zufolge werden in Südkorea pro Jahr etwa eine Million Hunde gegessen. Sie werden extra in Farmen gehalten und geschlachtet, rund 17.000 gibt es. 

Die Tierschutzorganisation Care hatte gegen den Betreiber einer dieser Hundefarm geklagt. Care warf den Betreibern vor die Tiere "ohne berechtigten Grund zu töten" und bekam Recht.

Für die Tierschützer ist das Urteil historisch und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 

Sie hoffen, dass nun auch der Verzehr von Hundefleisch als illegal eingestuft wird. Die Betreiber der Hundefarmen wollen das Urteil nicht akzeptieren und fordern die Politik auf, klarzustellen, dass der Verzehr von Hundefleisch auch weiterhin legal bleibe.


Gerechtigkeit

Was mit dem Facebook-Nachlass eines Toten passiert
Kann man private Chats erben?

Facebook-Seite, E-Mails, Bilder in der Cloud – vieles hinterlässt man nach seinem Tod im Netz. Das alles wird bisher nicht automatisch vererbt. 

Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich nun damit, was mit diesem digitalen Erbe – also den Chat-Verläufen, E-Mails und Bildern auf sozialen Netzwerken – passiert.