Bild: dpa/Polizei Langeoog

Derzeit fegt das Sturmtief "Axel" über Deutschland hinweg. Und bringt jede Menge Spielzeug mit: Am Strand der ostfriesischen Insel Langeoog wurden am Mittwoch Hunderte Überraschungseier angeschwemmt. Wahrscheinlich waren sie auf hoher See über Bord eines Frachtschiffes gegangen. (NDR)

Die Ü-Eier wurden ohne Alufolie oder Schokolade angespült, sondern lediglich die bunten Plastikdosen. In den Dosen sind Tierfiguren und Beipackzettel in kyrillischer Schrift – offenbar sollten die Ü-Eier also nach Russland verschifft werden.

Die Gemeinde Langeoog hat die Kapseln bei Ebbe mithilfe des örtlichen Kindergartens aufgesammelt. Sonst hätte die nächste Flut die Plastikdosen zurück ins Meer gespült. Tiere hätten den Müll verschlucken können, außerdem treibt Plastik über Jahrzehnte in den Meeren und wird nur schwer abgebaut.

(Bild: dpa/Jens Bitner)
Leider brachte Sturmtief "Axel" nicht nur Ü-Eier:
  • Im Süden von Oberbayern ist es wegen glatter Straßen und heftiger Schneefälle laut Polizeiangaben zu etwa 160 Verkehrsunfällen gekommen. Das seien etwa dreimal so viele wie sonst (SPIEGEL ONLINE).
  • Ein Schaden von 500.000 Euro ist beim Zusammenstoß zweier Lastwagen auf der Autobahn 9 in Oberfranken entstanden. Ein Fahrer hatte in der Nacht bei schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Lkw verloren.
  • In Norddeutschland führte die stärkste Sturmflut an den deutschen Ostseeküsten seit 2006 zu zahlreichen Überschwemmungen und Schäden. Betroffen waren am Mittwochabend unter anderem Kiel, Lübeck, Rostock, Warnemünde, Flensburg, Eckernförde, Wismar und Usedom.

Für Donnerstag sind weitere Schneefälle und Schauer im Süden und Osten Deutschlands vorhergesagt. Für Bayern gilt weiterhin eine Unwetterwarnung.


Fühlen

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Mode- und Lifestyle-Zeitschriften sind eigentlich dafür bekannt, ihre Models auf Einheitshübsch zu retuschieren. Beine werden geglättet, Pickel weggestempelt, Hüften schlanker gemacht. Sexy ist, was Photoshop ermöglicht.

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