Na, kennst du das Gefühl morgens auf dem Weg zur Uni?

Damit bist du nicht allein. Wenn du in der Uni keine Bestleistungen bringst, liegt das vielleicht nicht an deiner Intelligenz, sondern daran, dass die Vorlesungen einfach viel zu früh beginnen. Das haben jetzt Forscher der Universität von Nevada bestätigt.

Mariah Evans ist dort Soziologie-Professorin und begann zusammen mit zwei Kollegen an dem Phänomen zu forschen, nachdem ihre Studenten in ihrer Morgenvorlesung regelmäßig einschliefen.

Die drei befragten 190 College-Studenten im ersten und zweiten Uni-Jahr, gleichzeitig untersuchten sie aus neurowissenschaftlicher Perspektive die Beziehung zwischen Schlaf und den kognitiven Fähigkeiten.

Sie kamen zu dem Ergebnis: Vorlesungen beginnen viel zu früh für die Gehirne der Studenten. Statt um acht Uhr – wie an vielen Unis üblich – wäre um elf Uhr die beste Zeit, schreiben die Forscher in ihren Untersuchungsergebnissen. (Veröffentlichung vom 19. April)

Die Erkenntnis ist nicht wirklich neu.

Denn laut Schlafforschern gibt es zwei Typen von Menschen – die Lerchen gehen gerne früh ins Bett und sind deshalb auch früh topfit – so gegen 6 Uhr. Die Lerchen sind aber die Minderheit. Etwa zwei Drittel in unserer Gesellschaft gleichen den Eulen, die können bis spät abends aktiv sein (bento).

Und ob man lieber Lerche oder Eule sein will – daran kann man nichts ändern. Das ist nämlich genetisch vorbestimmt. 

"Es gab bereits Belege dafür, dass die inneren Uhren von Teenagern anders ticken als die von Menschen im besten Alter", sagt Evans. "Medizinische Forschung deutet darauf hin, dass das bis in unsere Zwanziger andauert." (npr.org/Quartz)

Auch wenn es keine einheitliche ideale Startzeit gibt, könnten laut der Forscher bis zu 83 Prozent der Studenten bessere Leistungen bringen, wenn ihnen das College oder die Uni erlaube, ihre Startzeit selbst festzulegen.

Apropos Schlaf: Schläfst du genau so viel und gut wie der Durchschnittsdeutsche?

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