Bild: dpa/Justin Lane

Wer bei Starbucks regelmäßig statt Kaffee Pornos konsumiert, muss jetzt ganz stark sein: das Unternehmen kündigte an, 2019 Pornographie aus dem Laden-WLAN verbannen zu wollen. Das soll sich vorerst auf die USA beschränken, ob das in Deutschland der Fall sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Ein Content-Blockiersystem soll dabei helfen.

"Wir haben eine Lösung gefunden, die verhindert, dass pornographische Inhalte in unseren Filialen angezeigt werden. Wir werden sie ab 2019 an unseren Standorten in den USA vorstellen", sagte ein Vertreter des Unternehmens. (NBC News)

Gemeinsam mit McDonald's stand Starbucks jahrelang unter Druck von Anti-Pornographie-Organisationen. McDonald's hat bereits Anfang 2016 einen Filter eingeführt, der das Streamen von Pornos verhindern soll. (CNN Business)

Wie sind die Reaktionen auf Starbucks' Ankündigung?

Die Organisation "Enough ist Enough" zeigte sich zufrieden, bemängelte aber auch, dass die Entscheidung, einen Filter einzusetzen, erst so spät kam (Business Insider). Das pornographische Videoportal "YouPorn" möchte als Reaktion auf die Ankündigung Starbucks-Produkte aus seinen Räumlichkeiten verbannen (Forbes). 

In einer Mitteilung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schrieb Vizepräsident Charlie Hughes:

"Im Hinblick auf die Nachricht, dass Starbucks Kunden daran hindert, Inhalte für Erwachsene in ihren Filialen zu suchen und anzuzeigen, werden die Starbucks-Produkte ab dem 1. Januar 2019 offiziell aus den YouPorn-Büros verbannt."



Today

Seehofer lädt Muslime zu Konferenz – und serviert Blutwurst vom Schwein
Mit Absicht? Wir haben beim Innenministerium nachgefragt.

Seit Mittwoch läuft in Berlin die Deutsche Islam-Konferenz, ein Treffen deutscher Islamverbände und muslimischer Vertreter mit der Regierung. Geleitet wird die Konferenz von Innenminister Horst Seehofer – beim Auftakt sagte er, er wünsche sich einen "deutschen Islam", ein gutes Miteinander.

Aber ganz so leicht ist es nicht: Denn das Ministerium servierte auf der Islam-Konferenz ausgerechnet Blutwurst aus Schweinefleisch.

Was daran ein Problem ist?

Die Konferenz wird vor allem von Muslima und Muslimen besucht. Und denen ist:

  1. Der Verzehr von Schweinefleisch verboten.
  2. Der Verzehr von blutigen Speisen verboten.

Eine Blutwurst aus Schweinefleisch anzubieten, ist da nicht unbedingt boshaft, aber mindestens unbedacht.