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Am Sonntagnachmittag stimmen rund 600 Delegierte darüber ab, ob die SPD Koalitionsverhandlungen mit  CDU und CSU führen soll. Wie das Ergebnis ausfällt, ist völlig offen. 

Der Parteitag hatte mit Verzögerung begonnen. Der Grund: Die Skeptiker der Großen Koalition hatten noch einmal Nachbesserungen gefordert. Im Leitantrag heißt es nun, dass die bisherigen Sondierungsergebnisse "unzureichend" seien. Dabei geht es um:

  • den Familiennachzug von Flüchtlingen, 
  • das Ende der Zwei-Klassen-Medizin,
  • befristete Arbeitsverhältnisse. (SPIEGEL ONLINE)

Vor allem die Positionen von SPD-Chef Martin Schulz und Juso-Chef Kevin Kühnert sind völlig konträr. Während Martin Schulz mittlerweile für die Große Koalition wirbt, ist Kühnert als Vertreter des SPD-Nachwuchses absolut dagegen.

Das sind ihre wichtigsten Zitate von Martin Schulz: 
"Wir haben eine Menge erreicht und könnten damit vieles, was wir im Wahlkampf versprochen haben, einlösen."
"Ich glaube nicht, dass Neuwahlen für uns der richtige Weg sind."
"Die SPD muss und wird sichtbar, hörbar und erkennbar sein."
"Diejenigen, die kategorisch sagen: 'Egal, was wir erreichen können, wir gehen unter keinen Umständen in eine Regierung', die sollen wissen:...
Das ist nicht meine Haltung und auch nicht mein Weg!"
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Das sind die wichtigsten Zitate von Kevin Kühnert:
"Die wahnwitzigen Wendungen und Kehrtwenden unserer Partei seit der Bundestagswahl haben noch mal mehr Vertrauen gekostet."
Ein Nein jetzt bedeute nicht "das Ende der SPD", sondern "kann der Beginn einer neuen Geschichte werden".
"Heute einmal ein Zwerg sein, um künftig wieder Riesen sein zu können."
"Eigentlich wollen wir ja nicht, aber wir müssen doch. Und das ist die Endlosschleife, in der wir seit so vielen Jahren drin sind."
Egal wie die Entscheidung ausgehe: "Es wird wehtun", sagte er. "Wir werden Menschen vor den Kopf stoßen."
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Seine Rede im Video:


Fühlen

Bin ich unfähig, Liebe zu empfinden?
Lessie, 25, fragt: