Sieben Freunde müsst ihr sein. Nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen hat die SPD-Spitze ein Foto per WhatsApp verschickt. Dazu gab es die Nachricht:

"Müde. Aber zufrieden. Der Vertrag steht! Endlich."

Auf dem Selfie haben sich Parteichef Martin Schulz und Fraktionschefin Andrea Nahles mit Generalsekretär Lars Klingbeil, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Carsten Schneider, den Ministerpräsidentinnen Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) und Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz versammelt.

(Bild: SPD)
Sieben müde Gesichter, die die Koalitionsverhandlungen zum Erfolg erklären wollen? 
Logisch, dass die Witze nicht lange auf sich warten ließen.

Die Spitzenpolitiker werden zu Provinzlern gemacht:

Oder der Dreitagebart-Klingbeil zum Comedian:

So viel Glückseligkeit erinnert auch irgendwie an Chandler und Phoebe:

Was auffällt: Wo war eigentlich Sigmar Gabriel?

Gabriel hatte sich aus den Koalitionsverhandlungen rausgehalten – aber Interesse bekundet, weiter Außenminister zu bleiben. Im SPIEGEL sagte er, der Job sei eine große Ehre: "Und es wäre ja seltsam, wenn man das nicht gerne weitermachen würde."

Nun soll Parteichef Martin Schulz neuer Außenminister im möglichen GroKo-Kabinett werden – für Gabriel bleibt kein Posten übrig.

Manche sind der Meinung, der Gruppe fehlte noch ein berühmter Selfie-Experte:

Andere erinnern an jenes SPD-Mitglied, dass die GroKo unbedingt verhindern will: Juso-Chef Kevin Kühnert.

Und am Ende scheint es, als wirke die mögliche neue Regierung schon sehr, sehr alt:


Sport

Pumpen, flirten, prügeln: Ein Fitnesstrainer verrät alles
"Wenn wir ehrlich sind"

Der Anfang des Jahres ist für Fitnessstudios wie Weihnachten, Geburtstag und Eurojackpot zusammen: In keinem anderen Monat sind die Menschen motivierter, jetzt endlich wirklich mehr Sport zu treiben. Die Studios können sich vor Anmeldungen kaum retten. 

"Aber bis März sind sehr viele wieder weg. Ihre Verträge lassen sie trotzdem laufen und bezahlen", sagt David. Er ist 27 Jahre alt, durchtrainiert, die Haut braungebrannt und voller Tattoos. Wie man sich einen Fitnesstrainer vorstellt. Er heißt eigentlich anders, arbeitet seit drei Jahren bei einer der großen Ketten in Hamburg.

Der gute Körper gehört in der Branche dazu, sagt er. Was zählt, ist die Oberfläche.

David hat uns verraten, woran er hoffnungslose Fälle erkennt, ob jeder einen trainierten Körper erreichen kann und wann er Leute aus dem Fitnesstudio rausschmeißt: