Bild: Screenshot & Montage: bento

Deutschland soll wieder eine Regierung bekommen. Vieles, was im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD steht, klingt positiv, anderes eher negativ. Manches steht erst gar nicht drin.

Du bist dir nicht ganz sicher, wie du die GroKo findest? Dir schwirrt nach all dem SPD-Trubel mittlerweile der Kopf?
Dann kann dir jetzt geholfen werden: Denn es gibt jetzt den "Grokomat".

Der "Grokomat" funktioniert ähnlich wie der Wahl-O-Mat – also ein Onlinetool, das politische Positionen abbildet. Am Ende wird errechnet, wie sehr du mit den Ideen von CDU, CSU und SPD übereinstimmst

Insgesamt gibt es 22 Thesen, du kannst zustimmen, ablehnen oder dich neutral verhalten. Die Themen reichen von Rente über Bildung bis zu Europa.

Der "Grokomat" wurde von den SPD-Politikern Marian Misch und Bernhard Goodwin entwickelt. 

Beide wollten ein Tool schaffen, das die wichtigsten Informationen aus dem Koalitionsvertrag zusammenfasst und damit vor allem SPD-Mitgliedern als Hilfestellung dient. Denn: Bei der SPD entscheiden alle Mitglieder über die Große Koalition. 

Mehr als 460.000 Mitglieder haben aktuell einen Brief zugeschickt bekommen, in dem bis Anfang März sie "Ja" oder "Nein" zur GroKo ankreuzen sollen. Dann wird am ersten März-Wochenende ausgezählt. 

Eigentlich soll der "Grokomat" neutral sein, so schreiben es die SPD-Politiker selbst auf der Homepage. Allerdings steckt schon in den Fragen deutliche Kritik an CDU und CSU – sie werden dort zum Beispiel als "unzuverlässiger Partner" bezeichnet.

Misch sagt, er habe elf Thesen formuliert, die eher pro GroKo seien und elf Thesen die contra seien. Dann sei die Reihenfolge zufällig gemischt worden. "Wir wollten bewusst plakative Sätze schreiben, die dazu anregen, über sie nachzudenken. Das ist besser, als fleischlos zu formulieren." (jetzt.de)

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