Schauspielerin und Tattoo-Model Sophia Thomalla hat auf Instagram, Facebook und Twitter einen dummen Spruch gepostet: "Kleine Titten sind wie Flüchtlinge: Sie sind nun mal da, aber eigentlich will man sie nicht."

Die Reaktionen waren größtenteils vernichtend. In den Kommentaren stößt Sophia Thomalla mit ihrem "Witz" auf Unverständnis und Ablehnung.

Rund eine Stunde später kam die angebliche Auflösung hinterher: Alles nur ein "Experiment" und eine "bewusste Provokation". Sophia Thomalla wollte "Dschungelcamp"-Autor Micky Beisenherz offenbar irgendetwas beweisen.

(Bild: Instagram )

Aber was nur?

  • Dass es Menschen gibt, die solche Sprüche lustig finden? Dazu hätte es den "Witz" nicht gebraucht. Der Besuch auf einer Pegida-Demo, AfD-Veranstaltung oder CSU-Feier auf der Wiesn hätte gereicht. Um zu zeigen, wie mies gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht wird, reicht ein Blick in die Nachrichten: brennende Flüchtlingsheime, gewalttätige Übergriffe.
  • Dass man ihr mittlerweile alles zutraut? Das hat dann funktioniert. Sogar Klaas Heufer-Umlauf und RTL distanzierten sich umgehend von Sophia Thomalla und wollten mit dem "Experiment" nichts zu tun haben.
  • Oder dass man mit einem solchen Spruch nicht weit kommt, weil viele Menschen das dann doch ziemlich widerlich finden? Das wäre besonders traurig. Denn wozu grundlos ausgerechnet jene Menschen provozieren und vorführen, die einen solchen Spruch nicht lustig finden und sich dagegen wehren? Weil die nichts besseres zu tun haben, bei all dem völlig realen Hass?
Wie man es auch wendet: Die Aktion ging daneben.
(Bild: Instagram )

Sport

"Das ist wie das erste Mal Fliegen": So fühlt es sich an, Werder-Fan zu sein
Zuerst ist es gut – dann ein bisschen enttäuschend, findet Ben

"Die Kurve singt für dich. Egal, was auch passiert. Ob du Meister wirst oder heute hier verlierst."

Ein Fangesang aus dem Weserstadion. Als Werder Bremen in der vergangenen Saison gegen den Abstieg spielte, stellten die Fans unter Beweis: Sie meinen, was sie singen.

Nur ist auch in der aktuellen Saison nicht wirklich eine Veränderung zu bemerken. Werder ist im Tabellenkeller – schon wieder.