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Ob Joachim "Joko" Winterscheidt, Jerome Boateng oder Barbara Schöneberger – sie alle haben etwas gemeinsam: ein eigenes Magazin im Kiosk-Regal.

Jetzt ist auch Fitness-Bloggerin, Bodybuilderin und YouTuberin Sophia Thiel dabei. Auf 145 Seiten gibt sie (oder doch eher die Redaktion) Ernährungs- und Fitnesstipps. 

Wir haben uns "Sophia Thiel" (das Magazin natürlich) angeschaut und überlegt, für wen es sich eignen könnte. 

1 Menschen, die sich nicht zwischen Deutsch und Englisch entscheiden möchten

Ob Ice-Queen, Food-Crush oder Prep – mit einer Step-by-Step-Anleitung kommt ihr so richtig in shape. Support gibt es beim Traum-Move und Intermittent Fasting. Außerdem werden alle healthy Benefits der Power-Porridges für sporty Girls zusammengefasst. All das führt zu einer Self-Fulfilling-Prophecy beim Trailrunning in Südafrika. Wem das zu viel ist, der kann sich in Ruhe ein schönes Brinner gönnen. Und falls es nicht für immer "Me, Myself & I" heißen soll: Vielleicht auch mal nach Mr. Right suchen? 

(Bild: bento)

2 Menschen, die auf der Suche nach neuen Kalendersprüchen für ihr Facebook-Profil sind

"Das Wichtigste: Verurteile dich nie selbst!"

  • Übersetzung: Lass das immer die anderen machen.

"Halt das Glück fest."

  • Übersetzung: Das Glück unbedingt knebeln, fesseln und in den Keller sperren.

"Positives Denken ist wie ein intensives Workout fürs Gehirn."

  • Übersetzung: Dem Trainingspartner oder der Trainingspartnerin die Hantel an den Kopf hauen.

"Kontrolliere deinen Körper und du bist happy."

  • Übersetzung: Kontrolliere deinen Magen-Darm-Trakt und behalte deine Gase während des Gewichthebens in dir. 
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3 Menschen, die Sophia Thiel WIRKLICH gerne ansehen

Wenn man Cover und Rückseite mitzählt, ist Sophia Thiel ganze 177 Mal zu sehen. Allein auf den ersten 17 Seiten sind es ganze 34 Mal. Egal ob beim Surfen, in einer Eistonne oder vor einem eigenen Foto posierend – Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Alle anderen brauchen vielleicht eine Therapie.

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4 Menschen, die auf der Suche nach Geschenkideen sind

Vielleicht wird das nächste Geburtstagsgeschenk für die beste Freundin ja ein Parfüm aus Sophias Kollektion. Ihr könnt zwischen folgenden Duftrichtungen wählen:

  • Sparkling Lemon
  • Sweet Apricot
  • Silky Jasmine

Weitere Duftrichtungen, die bisher noch nicht auf dem Markt sind:

  • Sweet Paprika
  • Tender Curry
  • Sour Cream
  • Funky Chicken
  • Wild WC-Ente
  • Chill Onion
  • Sweat Candy
  • Mysterious Banana

5 Menschen, die auf einer einsamen Insel leben

Die haben nämlich Zeit, all die Ratschläge zu befolgen. "Einfach mal ausschlafen", "Stress ausblenden", "voller Energie in den Tag starten", jede Fitnessübung mindestens zehn Mal wiederholen – die innere Ruhe finden. 

Klingt simpel. Auf der Insel hat man sowieso keine Arbeit, Familie, Uni, Schule oder sonstige Verpflichtungen, die einen vom ganz großen Glück trennen. 

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Streaming

Netflix testet in Deutschland neue Preise – in den USA steigen sie bereits

Wer aktuell darüber nachdenkt, ein Netflix-Abo abzuschließen, lässt sich scheinbar auf ein Glücksspiel ein. Denn der Streaming-Anbieter zeigt in Deutschland gerade bei manchen Nutzern höhere Preise an – bei anderen aber nicht. Wie kommt das?

Wird Netflix jetzt teurer in Deutschland?

Nein. Aktuell zumindest nicht. Trotzdem: Wer auf die Homepage von Netflix geht und sich die Preise der verschiedenen Abos anguckt, kann andere Preise angezeigt bekommen als sein Nachbar. 

  • Das Basis-Abo kostet normalerweise 7,99 Euro im Monat, zeigt bei einigen aber Preise von bis zu 9,99 Euro an.
  • Das Standard-Abo kostet aktuell 10,99 Euro, zeigt bei einigen aber bis zu 13,99 Euro an.
  • Das Premium-Abo liegt bei 13,99 Euro, bei einigen bei bis zu 17,99 Euro.

Selbst wenn ein Nutzer die höheren Preise angezeigt bekommt und dann ein Abo abschließt, bezahlt er danach real den normalen, günstigeren Preis, den auch alle anderen zahlen – das hat die PR-Agentur von Netflix bento auf Nachfrage bestätigt. 

Und warum werden in Deutschland unterschiedliche Preise angezeigt?

Das offizielle Statement: "Wir testen regelmäßig neue Dinge bei Netflix und diese Tests variieren typischerweise in ihrer Dauer. In diesem Fall testen wir leicht unterschiedliche Preiskategorien, um besser zu verstehen, wie die Verbraucher Netflix aufnehmen. Nicht jeder wird diesen Test sehen und wir werden möglicherweise niemals die spezifischen Preispunkte dieses Tests anbieten."

Vor einem halben Jahr machte Netflix schon einmal solche Tests, wobei da nicht nur die Preise schwankten, sondern auch die Inhalte der verschiedenen Abo-Pakete. Schon damals vermutete man, dass Netflix plant, an der Preisschraube zu drehen und mit diesen verschiedenen Preis-Anzeigen austesten möchte, wie viel neue Kunden bereit sind zu zahlen. 

In den USA sind die Netflix-Preise tatsächlich gerade gestiegen.

  • Das Basis-Abo, mit dem Netflix auf einem Endgerät und nicht in HD gucken kann, kostet in den USA nun 8,99 statt 7,99 Dollar.
  • Das Standard-Abo, mit dem gleichzeitig auf zwei Geräten in HD-Qualität geguckt werden kann, kostet statt 10,99 Dollar nun 12,99 Dollar - eine Erhöhung um rund 14 Prozent. 
  • Das Premium-Abo, das auch Ultra-HD und bis zu vier parallele Streams ermöglicht, wird auch um 2 Dollar teurer und kostet dann 15,99 Dollar. 

Aber auch hier betont Netflix: "Preiserhöhungen sind länderspezifisch und der Anstieg in den USA hat keinen Einfluss auf eine globale Preisänderung und deutet auch nicht auf einen etwaigen Preisanstieg in Deutschland hin."