Bild: dpa/Andreea Alexandru

Es wird weltweit so viel mit Waffen gehandelt wie seit Ende des kalten Krieges nicht mehr. Die USA und Russland profitieren von Rekordverkäufen während vor allem Asien und der Nahe Osten aufrüsten. Das zeigt das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri in einer neuen Studie. (Süddeutsche Zeitung)

Fünf Staaten sind demnach für den Großteil aller Lieferungen verantwortlich: Am meisten Waffen exportieren die USA, gefolgt von Russland. Gemeinsam vereinen sie über die Hälfte des Welthandels.

Nach China und Frankreich liegt Deutschland mit einem Anteil von 5,6 Prozent auf Platz fünf – hat allerdings seine Exporte in den vergangenen fünf Jahren um über dreißig Prozent gemindert.

Der größte Waffenabnehmer ist Indien. Auch die südostasiatischen Staaten Vietnam, die Philippinen und Malaysia rüsten auf – eine Folge des Konflikts mit China um Ansprüche im Südchinesischen Meer. (heute.de)

Zweitstärkster Käufer ist Saudi-Arabien, das derzeit im Jemen Krieg führt – der Golfstaat steigerte seinen Ankauf von Rüstungsgütern um 212 Prozent.

Es ist nicht der einzige Staat im konfliktträchtigen Nahen Osten, der aufrüstet. Als Gründe nennen die Friedensforscher die militärischen Aktivitäten der Vereinigten Arabischen Emirate in Libyen und jene der Türkei, Saudi-Arabiens, Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate in Syrien.

Insgesamt stiegen die Waffenimporte in der Region um 85 Prozent.


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