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Wer schon mal in einer Shisha Bar war, der weiß: Je nach Größe des Lokals kann es vorkommen, dass der Raum spätestens um Mitternacht völlig zugeraucht ist.

Denn im Extremfall steht an jedem Tisch, also etwa alle fünf Meter, eine Wasserpfeife – und um sie herum sitzen Leute, die sie benutzen. Der dichte Rauch kann dann schon mal die Sicht vernebeln und einem ein schwummriges Gefühl verleihen.

Doch das alles bedeutet nicht nur Spaß: Die Ärztekammer Nordrhein teilte nach einer Versammlung in Düsseldorf nun mit, dass das Verbrennen der Wasserpfeifenkohle zu hohen Kohlenmonoxid-Werten in der Raumluft führe – und das ist gesundheitsschädlich (RP Online).

Die Experten forderten deshalb: In die Bars müssten Geräte eingebaut werden, die den Kohlenmonoxid-Wert in der Luft anzeigen und melden, wenn er zu hoch werde. So könnten Vergiftungen verhindert werden.

Shisha-Bar: Spaß, Risiko?(Bild: Getty Images)

"Kontrollen der Ordnungsämter haben aufgezeigt, dass in einigen Bars der CO-Wert um fast das Zehnfache des noch durch die Berufsgenossenschaften als unbedenklich definierten Wertes erhöht ist", hieß es in der Begründung der Ärzte.

Erst im Oktober hatten zwei Frauen in einer Shisha-Bar in Krefeld eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, aber kurz danach wieder entlassen (Westfälischer Anzeiger). 

Laut Ärztekammer mussten in diesem Jahr allein an der Uniklinik Düsseldorf bereits 40 Shisha-Konsumenten wegen einer Vergiftung behandelt werden. Im Vorjahr waren es fünf Fälle, 2015 nur einer (RP Online). 

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