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Er war schon lange umstritten, nun ist der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, zurückgetreten. ("New York Times")

Der Grund ist demnach ein Personalstreit. Sean Spicer war mit der Ernennung des neuen Kommunikationsdirektors Anthony Scaramucci nicht einverstanden. US-Präsident Donald Trump hatte sich hingegen für Scaramucci ausgesprochen. 

Das hält Spicer laut "New York Times" für "einen großen Fehler" – und gab seinen Rücktritt bekannt.

Warum ist das wichtig?

Spicer galt als Vertrauter von Trump – und war dessen Stimme in der Öffentlichkeit. Als Pressesprecher im Weißen Haus musste er die Politik Trumps den Medien erklären – und immer wieder auch die Lügen und ungenauen Aussagen Trumps verteidigen.

Dabei hat er – aus Sicht der US-Regierung – einen guten Job gemacht. Aus Sicht vieler US-Medien und kritischer Beobachter hat sich Spicer mitschuldig gemacht, weil er selbst gelogen hat.

Wenn Spicer nun die US-Regierung verlässt, zeigt das, wie zerstritten das Team um Trump ist.

Wer ist der Neue, Anthony Scaramucci?

Scaramucci kommt aus der Finanzwelt, er begann seine Karriere beim Bankriesen Goldman Sachs und arbeitete zuletzt für die Export-Import-Bank der USA. Er hat Trump im Wahlkampf unterstützt und den Republikanern mit Parteispenden geholfen. (Deadline)

Der Job des Kommunikationsdirektors im Weißen Haus war bereits seit Mai vakant. Damals war Mike Dubke zurückgetreten – der auch nur ein paar Monate im Amt war. Nun ist der Posten zwar neu besetzt, aber Trump muss sich nach einem neuen Pressesprecher umschauen.

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Transamerica ist ein ergreifender Roadmovie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. In dem Film spielt Felicity Huffman – bekannt aus Desperate Housewives – einen Mann, der eine Frau sein möchte und kurz vor der Geschlechtsumwandlung steht.

Bree wurde als Stanley geboren und möchte endgültig seine männlichen Geschlechtsmerkmale loswerden. Alles mannhafte an ihr ekelt sie an. Doch dann erhält Bree einen Anruf aus New York und wird plötzlich mit den Folgen ihres biologischen Mannseins konfrontiert: Am anderen Ende der Leitung ist der 17-jährige Toby, der in Jugendhaft sitzt und seinen Vater sucht, der ihn als Bürgen aus dem Knast holen soll. 

Bree wird klar, dass aus einer Jugendaffäre – die einzige, die sie als Mann hatte – ein Sohn entstanden ist. Zunächst will Bree von Toby nichts wissen. Doch ihre Therapeutin verweigert ihr die Einwilligung zur Operation, solange sie sich nicht mit ihrem Sohn getroffen hat. Denn Bree soll dadurch mit ihrer männlichen Vergangenheit abschließen.