Bild: Reuters/Arnd Wiegmann
Erste Hochrechnung sieht die SVP als klaren Gewinner.

Die national-konservative Schweizerische Volkspartei (SVP) bleibt weiterhin stärkste Kraft im Nationalrat, der großen Kammer des Schweizer Parlaments. Mehr noch: Sie konnte den Abstand zu den anderen Parteien deutlich ausbauen.

Der ersten Hochrechnung zufolge gewann die SVP elf Sitze; damit kommt sie nun auf 65 der insgesamt 200 Sitze im Nationalrat. 28 Prozent der Schweizer Wahlberechtigten hatten der zum Teil rechtspopulistisch auftretenden Partei ihre Stimme gegeben. (SRF)

Neu dabei im Nationalrat: Der Chefredakteur der "Weltwoche", Roger Köppel, der für die SVP im Kanton Zürich angetreten war und 178.090 Wählerstimmen erhielt. (Tages-Anzeiger)

Zweitstärkste Kraft wurde der Hochrechnung zufolge die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) mit 18,6 Prozent der Wählerstimmen beziehungsweise 44 Sitzen. (SRF)

Im Wahlkampf spielte die aktuelle Flüchtlingskrise eine große Rolle.

Die SVP stößt hier bei vielen Schweizern auf offene Ohren: Sie setzt sich für eine Begrenzung der Zuwanderung ein und will angeblichen Missbrauch im Asylwesen eliminieren. (SPIEGEL ONLINE)

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