Bild: Jonathan Nackstrand / AFP / Getty Images

Ein Mann hat am Freitagnachmittag einen Bierlaster in eine Menschenmenge vor einem Kaufhaus in Stockholm gesteuert. Vier Menschen sind dabei gestorben, 15 Menschen wurden verletzt. Der Täter konnte später offenbar festgenommen werden. (New York Times)

  • Der Vorfall ereignete sich in der Einkaufsstraße Drottninggatan in der schwedischen Hauptstadt. Die Straße ist eine der beliebtesten Einkaufsmeilen der Stadt, vergleichbar mit der Mönckebergstraße in Hamburg oder dem Kudamm in Berlin.
  • Der Täter fuhr den Lkw kurz vor 15 Uhr am Freitagnachmittag durch die Fußgängerzone, lenkte ihn in eine Menschenmenge und krachte in die Fassade des Kaufhauses Åhléns.
  • Am Freitag nahm die Polizei einen leicht verletzten Verdächtigen fest, die Fahndung ging aber zunächst weiter. Am Samstag erklärte die Polizei dann, der Verdächtige sei wahrscheinlich der gesuchte Täter.
  • Ministerpräsident Stefan Löfven sagte noch am Freitag: "Schweden ist angegriffen worden." (The Local)
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Was die schwedische Zeitung Aftonbladet am Samstagmorgen noch berichtet:
  • Der Verdächtige soll gestanden haben, der Fahrer des Lkw gewesen zu sein.
  • Es soll sich um einen 39-jährigen Mann aus Usbekistan handeln, der in Schweden lebte. Er soll Vater von vier Kindern sein und im Internet IS-Propaganda geteilt haben.
  • Der Mann soll den Sicherheitsbehörden bereits seit vergangenem Jahr bekannt gewesen sein. Man habe aber keine Verbindungen zu extremistischen Milieus feststellen können. 
  • Der Verdächtige trägt die Kleidung, die der mutmaßliche Täter auf Bildern aus Überwachungskameras trägt.
  • Er soll zunächst mit der Bahn in Richtung Flughafen gefahren sein, sei dann aber umgekehrt. 
  • In dem Lkw soll Sprengstoff gefunden worden sein.
Auf Twitter zeigen Augenzeugen Bilder der Straße:

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Hemden in den Hosen, glattgekämmte Haare, polierte Autos – alles sitzt und glänzt. Anfangs sieht der erste Teil der Trilogie "Ku’damm 56" nach bravem öffentlich-rechtlichen Fernsehen aus.

Im Zentrum der Trilogie stehen dabei drei Schwestern: Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle). Sie werden von ihrer strengen 50er-Jahre-Mutter aufs Frausein vorbereitet, ganz nach dem Familienmotto: "Es gibt nur einen Weg – nach oben." Vor allem bedeutet das, eine gute Partie zu machen. Um jeden Preis.