Bild: dpa/Chris Pizzello
Bei den Billboard Music Awards hielt sie eine bewegende Rede.

Kelly Clarkson atmet durch und führt mit einer schnellen, bestimmten Bewegung das Mikrofon zum Mund. "Bevor wir die Show beginnen, will ich etwas ...". Sie stockt, kann nicht weitersprechen, sagt dann: "Das wird so hart."

Sie schüttelt den Kopf, ihre Augen füllen sich mit Tränen. "Ich will etwas über die Tragödie am Freitag an der Santa Fe Highschool sagen."

Wieder bricht sie kurz ab, wispert: "Es tut mir Leid." 

Die Sängerin steht auf der Bühne der Billboard Music Awards, die sie moderiert. Ihr Auftrag: etwas zu dem Schulmassaker in Texas vergangenen Samstag sagen. Zehn Menschen waren dort von einem 17-Jährigen erschossen worden. (bento)

Clarkson selbst kommt aus Texas, ihr geht der Amoklauf besonders nahe. "Und wieder einmal trauern wir alle um mehr Kinder, die ohne jeden Grund gestorben sind". Sie sollte eine Schweigeminute einlegen, darum wurde sie gebeten. Das will sie aber nicht. 

Stattdessen fragt sie:

Warum legen wir nicht mal eine Action-Minute ein? Lasst uns einen Moment der Veränderung anstoßen.
Kelly Clarkson

Aus dem Publikum kommt Applaus, Rufe der Zustimmung. 

Unter #MomentofAction finden ihre Worte auch in der Twitter-Community Anklang.

Clarkson sagt, dass Mütter und Väter ihre Kinder in Clubs, ins Theater, irgendwo hinschicken können sollten, ohne Angst zu haben. Sie selbst hat vier Kinder, könne sich nicht vorstellen, wie es ist, diesen Anruf zu bekommen, dieses Klopfen an der Tür zu hören. Ihre Stimme wird wieder dünn.

Die Texanerin war nicht die einzige, die während der Show Bezug auf das Thema Schulmassaker genommen hat. 

Shawn Mendes und Khalid haben ihren Hit "Youth" zusammen mit dem Marjory Stoneman Douglas Show Choir  performt (Mashable). Das ist der Chor der Schule in Parkland, an der es vor gut drei Monaten ein Massaker gab.

Hier siehst du die ganze Rede von Kelly Clarkson:


Mit Material von dpa


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