Bild: dpa/Pam Panchak/Pittsburgh Post-Gazette
Der mutmaßliche Täter ist gefasst.


An einer Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat ein Mensch elf Menschen erschossen und sechs Menschen verletzt. Das gab der Direktor für Öffentliche Sicherheit der Stadt Pittsburgh bekannt. Unter den Verletzten sind offenbar auch vier Polizisten. (New York Times)

(Bild: dpa/Panchak/Pittsburgh Post-Gazette via AP)

Nach Angaben der Polizei gab es "zahlreiche Opfer im Innern der Synagoge". Der mutmaßliche Täter ist in Gewahrsam, laut "New York Times" ergab er sich den Einsatzkräften.

Die "Tree-of-Life"-Synagoge gilt als ein konservatives jüdisches Gotteshaus, das jedoch offen für Neuerungen sei, sagte der Präsident der jüdischen Gemeinde im Großraum Pittsburgh, Jeff Finkelstein, am Ort des Geschehens.

Normalerweise finden sich dort am Samstagmorgen rund 50 bis 60 Gläubige ein. Auch in anderen Gegenden der USA wurden sofort die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen erweitert.

Die Schüsse sollen im zweiten oder dritten Stock des Gotteshauses gefallen sein. Fernsehbilder zeigten, wie im Pittsburgher Viertel Squirrel Hill, einer Gegend, wo auch viele Menschen jüdischen Glaubens wohnen, ein großes Polizeiaufgebot auffuhr. Menschen wurden von Feuerwehrleuten und Polizeibeamten in Sicherheit gebracht. (CNN)

Was wissen wir über den Täter?

  • US-Beamte haben den Mann als Robert B. identifiziert. Er soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge in sozialen Netzwerken durch rechtsradikale Kommentare aufgefallen sein. (New York Times)
  • Ein lokaler Fernsehsender hatte unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, der Schütze sei in die Synagoge gegangen und habe die Worte ausgesprochen: "Alle Juden müssen sterben."
  • Auf der Internetplattform "Gab" schrieb ein Mann mit dem Namen Robert B. laut US-Medien einige Stunden vor der Tat, er könne nicht mehr tatenlos zusehen, wie seine Leute geschlachtet würden.

  • "HIAS (eine jüdische Flüchtlingshilfeorganisation) bringt gern Eindringlinge her, die unsere Leute umbringen. Ich kann nicht tatenlos zusehen, wie meine Leute abgeschlachtet werden. Scheiß auf eure Perspektive, ich mache mich auf."

  • "Gab" ist ein rechtsgerichtetes Portal unter anderem für Anhänger der rechtsradikalen "Alt Right"-Bewegung. US-Medien bezeichnen es auch als "Twitter für Rassisten". (SPIEGEL ONLINE)

  • Wie reagiert Donald Trump?

    In den USA flammt nach solchen Taten regelmäßig die Debatte über härtere Waffengesetze auf. Meist passiert dann doch nichts. Auf die Tat angesprochen, sagte Trump, mit einem Wachmann in der Synagoge wäre "das Ergebnis viel besser gewesen."

    Die Argumentation ähnelt die der National Rifle Association (NRA), die oft nach einem Massaker erklärt, dass mehr Menschen Waffen tragen müssten, so könnten Events besser geschützt werden. Diese Argumenation hinkt natürlich gewaltig – diese jungen Leute haben das erkannt:

    Mit Material von dpa


    Haha

    Der Moment, wenn die Mutter vom Nippelpiercing der Tochter erfährt – dank eines Röntgenbilds
    "Sie war sichtlich böse."

    Als Sydney Allen sich ihre Brustwarzen piercen ließ, fällte sie eine Entscheidung: Ihre Mutter sollte davon nichts erfahren. Denn die ist ein bisschen konservativ, so erzählte es die 20-Jährige aus Clearwater, Florida, BuzzFeed und der Press Association.

    So geschah es auch, lange Zeit wusste Sydneys Mutter nichts von den Piercings. Seit Donnerstag aber schon. Denn Sydney und ihre Mutter gingen zum Arzt, nur eine Routine-Untersuchung eigentlich, Sydney hat Probleme mit der Wirbelsäule – so erklärt sie es auf Twitter.