Inklusive Nichtwählern

Am Sonntag hat Schleswig-Holstein einen neuen Landtag gewählt – die CDU wurde stärkste Kraft, die AfD zog erstmals ins Parlament ein. (bento

Die gute Nachricht: Bei der Wahl haben mehr Menschen teilgenommen als bei den vergangenen Wahlen zuvor. Die Wahlbeteiligung stieg von 60,2 Prozent im Jahr 2012 auf nun 64,2 Prozent. Das heißt: Mehr Menschen ist Politik wichtig geworden. Sie wollen, dass ihre Stimme zählt.

Aber: Würde man die Nichtwähler hinzunehmen, wäre die Wahl anders ausgefallen.

Beim bereinigten Ergebnis werden die Nichtwähler zur stärksten Kraft – der eigentliche Wahlgewinner CDU sackt ab und die AfD wäre an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. 

Das ist das "ehrliche" Wahlergebnis:
  • Nichtwähler: 34%
  • CDU: 21,8%
  • SPD: 17,3%
  • Grüne: 8,8%
  • FDP: 7,6%
  • AfD: 3,7%
  • Linke: 2,4%

Der "Welt"-Datenjournalist hat das Ergebnis zusammengefasst:

Was bedeutet das?

Keine Partei würde eine Mehrheit für eine Regierung hinbekommen, ohne die Nichtwähler einzubinden. Die einzig mögliche Koalition wäre eine Regierung aus CDU und SPD mit entweder den Grünen oder der FDP als Juniorpartner. 

Also: Wählen gehen ist wichtig. Je mehr Menschen zur Wahl gehen, desto realistischer verteilen sich die Anteile der Parteien. Das zeigt schon der geringe Anteil an AfD-Anhängern in dem "bereinigten" Ergebnis.

Die Bewegung "Kleiner 5" wollte genau das erreichen:


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Frauenpower ohne Ende: Der letzte Trailer zu "Wonder Woman" ist da

Sie ist die erste weibliche Superheldin – und bekommt diesen Sommer endlich ihren ersten eigenen Kinofilm. Wonder Woman (gespielt von Gal Gadot) wird ab dem 15. Juni Männern auf der Leinwand in den Hintern treten. 

Die bisherigen Trailer verrieten vor allem, das der Film die Ursprungsgeschichte von Prinzessin Diana alias Wonder Woman zeigen wird: Sie ist eine Amazone von einer verborgenen griechischen Insel, die sich im 1. Weltkrieg entschließt, den Amerikanern zu helfen.