Zwei Fragen und Antworten zu der Entscheidung.

Der LKA-Mitarbeiter, der Journalisten des ZDF bei einer Pegida-Demo in Dresden angepöbelt hatte, verlässt den Polizeidienst. Das teilte das LKA am Donnerstag mit.

Was wird er nun machen?

Mit seiner Zustimmung werde der Beschäftigte nun "eine andere, adäquate Tätigkeit außerhalb der Polizei Sachsen wahrnehmen", heißt es. Der Entscheidung war ein Gespräch mit dem Mitarbeiter und seinem Anwalt vorausgegangen.

Die Entscheidung werde zum 3. September 2018 wirksam. 

Was hat der LKA-Mann gemacht und warum ist das so wichtig?

Der Mann hatte sich vor zwei Wochen auf einer Demonstration von AfD und Pegida heftig gegen die Filmaufnahmen des ZDF gewehrt. Er rief mehrmals "Lügenpresse", forderte das Team auf, mit zur Polizei zu kommen und bezichtigte die Journalisten, eine Straftat begangen zu haben.

Etwa 45 Minuten wurden sie von der Polizei daraufhin festgehalten. Den Polizeibeamten wurde im Anschluss vorgeworfen, damit die die Journalisten irregulär bei ihrer Arbeit behindert zu haben. (bento)

Später kam heraus, dass der Mann im Dezernat Wirtschaftskriminalität des sächsischen LKAs arbeite – und Zugriff auf sensible Ermittlungsdaten hat. Er ist Buchprüfer für komplexe und schwere Straftaten und habe die Möglichkeit, auf das polizeiliche Erfassungssystem "IVO" zuzugreifen, in dem alle Ermittlungsvorgänge und Straftaten aufgelistet sind. Außerdem habe er zudem Zugriff auf das Zentrale Ausländerregister. (bento)

Das LKA soll laut MDR-Informationen nach entsprechenden Medienberichten auch prüfen, ob Maik G. Kontakte zur rechten Szene hat. 

Mit Material von dpa


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