Bild: Boris Roessler/dpa

Die Billiglinie Ryanair führt eine strengere Handgepäck-Regel ein. Seit Montag dürfen Passagiere ihre kleinen Rollkoffer nicht mehr mit in die Kabine nehmen, sondern müssen die Trolleys grundsätzlich am Gate abgeben. Ausgenommen sind Kunden, die für "Priority Boarding" fünf Euro mehr bezahlen. (Ryanair)

Bisher galt, dass jeder ein Handgepäck und eine kleine Tasche mitnehmen konnte. 

  • Nun müssen Kunden das größere Handgepäck aufgeben, es wird im Frachtraum mitgenommen. 
  • Allerdings will Ryanair dafür keinen Aufpreis verlangen.
  • In die Kabine dürfen nur noch kleine Taschen, die das Maß von maximal 35 mal 20 mal 20 Zentimeter nicht überschreiten.

Die Regelung war bereits im September angekündigt worden – und hätte schon zum 1. November vergangenen Jahres eingeführt werden sollen (bento). 

Durch die neue Regelung soll verhindert werden, dass zu viele Passagiere mehrere Gepäckstücke mit in die Kabine nehmen.

Da es nicht genug Platz für die Menge an Handgepäck gebe, komme es immer wieder zu Boarding- und dadurch zu Flugverspätungen.

Künftig wird es am Gate daher zwei Warteschlangen geben: eine für Passagiere mit Priority Boarding, eine für alle anderen. Verweigert ein Fluggast ohne Priority Boarding, dass sein Gepäck in den Frachtraum gebracht wird, darf er laut Ryanair nicht mitfliegen und erhält auch keine Erstattung.

Auch wenn die Mitnahme des Handgepäcks im Frachtraum kostenlos ist – eigentlich hofft Ryanair, dass Kunden nun lieber gleich richtige Koffer packen. Denn da kann das Unternehmen verdienen.

Einen Anreiz soll es geben: Bislang kostete die Mitnahme eines 20-Kilo-Koffers 35 Euro. Künftig soll das bei Buchung 25 Euro kosten. Wer erst am Flughafen bucht, zahlt 40 Euro.



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