Bild: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa / Symbolbild
Die Hochzeitsglocken haben wieder geläutet

Lord Ivar Mountbatten ist vielleicht nicht das bekannteste Mitglied der Royals, doch jetzt hat er Geschichte geschrieben. Denn er hat einen Mann geheiratet – das ist zum ersten Mal in der britischen Königsfamilie so. 

Wer hat geheiratet?

Hochzeit feierten Mountbatten, ein Cousin von Queen Elizabeth II., und sein Partner James Coyle, berichtet "The Independent".

Auch wenn Mountbatten Teil des königlichen Stammbaums ist, so pompös wie die letzte Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle war die Trauung nicht. Die beiden glücklichen Royals gaben sich in einer kleiner Kapelle in Bridwell Park, im Südwesten Englands, das Ja-Wort. 


Mountbatten war mit einer Frau verheiratet, bis er 2014 Coyle kennenlernte. Er habe alles geändert, so der Lord.

In die Flitterwochen wollen die beiden Frischverheirateten laut "Independent" erst nächstes Jahr fliegen, entweder nach Griechenland oder nach Kroatien.

Wer von den "bekannten" Royals war da?

Tatsächlich Niemand. Weder die Queen, noch Harry, William oder Charles. Die Feier fand in einem sehr privaten Rahmen mit 60 Gästen statt. Dafür kamen Mountbattens drei Töchter und seine Ex-Frau Penny. Die beiden hatten sich 2011 nach 16 Ehejahren scheiden lassen. 

Gut leiden können sie sich aber scheinbar noch immer. Penny führte ihren Ex-Mann nämlich zum Traualtar. Nach der Zeremonie posierten die aktuellen und Ex-Eheleute für ein Instagram-Bild zusammen.

Seit 2004 ist in Großbritannien eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft möglich. Seit 2013 ist auch die Ehe für alle im Köngreich möglich. (SPIEGEL ONLINE)


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Ex-Mitarbeiterin verklagt Facebook, weil sie traumatisiert ist. So hart ist die Arbeit in den Löschzentren
Drei Fragen, drei Antworten und ein Zitat, das zeigt, wie abgestumpft man werden kann

Manche Menschen sind grausam. Vor allem, wenn sie anonym im Internet unterwegs sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Löschzentren von Facebook wissen, wie grausam. Denn ihre Aufgabe ist es, den schlimmsten Mist, den Menschen auf das soziale Netzwerk hochladen, zu suchen, zu begutachten und dann wieder zu löschen. 

Wie hart das ist, was die Mitarbeiter von Facebook da jeden Tag zu sehen bekommen, zeigt jetzt eine ehemalige Mitarbeiterin aus einem Facebook-Löschzentrum in den USA. Sie verklagte Facebook, weil sie traumatisiert ist und Facebook sie ihrer Meinung nach nicht genug geschützt hat.