Unter den Emojis herrscht mittlerweile mehr Gleichberechtigung: Es gibt eine Polizistin, eine Handwerkerin eine Detektivin. Es gibt hellhäutige und schwarze Emojis. Aber Rothaarige? Nirgends zu finden.

Doch jetzt tut sich endlich was. Das Thema steht auf der Tagesordnung für die nächste Sitzung des Unicode Technical Committee, die Organisation, die sich um die Standards für die Emojis kümmert (mashable.com). Apple ist Gastgeber der Sitzung, die am 23. Januar beginnt, wie Emojipedia berichtet.

Die Plattform schreibt auch: "Der Mangel an einem rothaarigen Emoji sei die häufigste Beschwerde von Emojipedia-Benutzern in den letzten drei Monaten gewesen." (refinery29.com)

Erst 2015 hatte Apple die Option eingeführt, dass die Benutzer den Hautton einer Person wählen konnten. Vor kurzem genehmigte das Unicode-Konsortium eine Person, die einen Hijab trägt, sowie eine geschlechtslose Person.

Mit diesen Emojis sorgte Apple bereits für mehr Gleichberechtigung
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Ginger Parrot, eine Webseite für Rothaarige und ihre Unterstützer, startete schon vor zwei Jahren eine Petition mit dem Titel "Rothaarige sollten auch einen Emoji bekommen!". Mehr als 20.000 Unterstützer gibt es bereits. Weniger als zwei Prozent der Weltbevölkerung hätten natürlich rote Haare, aber das seien 138.000.000 iPhones, die auf den Emoji warteten, heißt es in der Petition.

Frühestens 2018 könnten die Emojis kommen, da die Frist für die Vorschläge für 2017 schon abgelaufen ist. Mashable empfiehlt die Wartezeit mit diesen Apps und Tastaturen zu überbrücken.


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