Bild: Imago

In Rostock war ein Mann im Heißluftballon unterwegs, als er am Boden etwas entdeckte: Eine große Anzahl Pflanzentöpfe, in denen jemand offenbar Hanf anbaute.

Der Ballonfahrer rief die Polizei, die in dem unwegsamen Gelände 123 der Töpfe beschlagnahmte. 

Die Plantage sei für Fußgänger nur schwer zu erreichen, sagte ein Polizeisprecher. Deswegen sei es ein Glücksfall, dass der Mann die Pflanzen aus der Luft entdeckt habe.

Die Ermittlungen gegen den oder die Besitzer der Plantagen liefen zunächst noch. 

Wegen der Menge geht man bei der Polizei von einem gewerblichen Anbau aus. Die Pflanzen hätten sich in unterschiedlichen Stadien befunden, sagte eine Polizeisprecherin zu bento. Es handele sich daher um einen sogenannten Mehrgenerationen-Anbau – ein Zeichen dafür, dass da jemand professionell am Werk sei.


Mit Material von dpa


Today

Gymnasium in Bayern verbietet Abistreich – also protestiert der Jahrgang mit Todesanzeige
Die 2 Perspektiven

Abistreiche haben meist genau ein Ziel: möglichst viel Chaos am letzten Schultag anzurichten. Schülerinnen und Schüler stellen die Flure mit Tischen und Bänken zu, schmücken die Lehrerautos mit feuchtem Klopapier oder bewerfen die jüngeren Jahrgänge mit Wasserballons.

An einem Gymnasium in Bayern hatte die Schulleitung in diesem Jahr keine Lust auf einen solchen Abistreich. Der Jahrgang protestierte mit einer Todesanzeige.