Bild: Ralf Hirschberger/dpa
Und warum Björn Höcke niemand verstehen konnte.

In der Rostocker Innenstadt haben am Samstagabend rund 4000 Menschen gegen die AfD, Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit protestiert. Zur AfD-Kundgebung kamen nach Angaben der Polizei gerade einmal rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Motto der Gegendemonstranten lautete "Kein Schritt zurück – Für ein solidarisches Rostock!"

Die AfD-Kundgebung musste frühzeitig abgebrochen werden – nach 1,5 Kilometern wurde der Zug durch die Rostocker Innenstadt durch eine Blockade gestoppt, er musste den Weg zurück antreten. 

Am Neuen Markt hielt dann der Thüringer AfD-Partei- und Fraktionschef Björn Höcke eine Rede – doch das Mikrofon streikte. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet ging der Lautsprecheranlage "offensichtlich das Benzin aus". Seine Rede per Megafon war kaum noch zu verstehen.

Was sagten andere Politiker aus Rostock?

  • Der frühere Ausländerbeauftragte Rostocks und direkte Zeuge der rassistischen Ausschreitungen von Lichtenhagen 1992, Wolfgang Richter, kritisierte Höcke. Dieser versuche mit Hass die Gesellschaft in ihrem Umgang mit Flüchtlingen zu spalten. "Es gab damals in Lichtenhagen die gleichen Parolen."
  • Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte zuvor bei einer interreligiösen Andacht in der Marienkirche mit 800 Besuchern gesprochen.
"Mecklenburg-Vorpommern ist ein weltoffenes und freundliches Land. Und das wollen wir auch bleiben.
Manuela Schwesig

Und das zeigten auch die zahlreichen Plakate der Gegendemonstrantinnen und Demonstranten: 

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Mit Material von dpa


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