Bild: Links: picture alliance/Claudio Peri Rechts: Feuerwehr Vigili del Fuoco/dpa
Einem Verletzten mussten Teile seines Beines amputiert werden. Drei Fragen und Antworten zu dem Unglück

Was ist passiert?

20 Menschen sind am Dienstagabend bei einem Unglück in einer U-Bahn-Station in Rom verletzt worden. Eine Rolltreppe geriet außer Kontrolle, Menschen stürzten und wurden eingeklemmt, wie auf Videos bei Twitter zu sehen ist. Der Vorfall ereignete sich kurz vor einem Vorrundenspiel in der Champions League AS Rom gegen ZSKA Moskau. 

Die Aufnahmen zeigen, wie die Rolltreppe in der Station Repubblica Fahrt aufnimmt und ungebremst dem Boden entgegenrast. Während einige Menschen versuchen, sich über den Handlauf zu retten, rutschen im unteren Teil der Treppe Fahrgäste aufeinander. Einige von ihnen werden in den Treppenelementen eingeklemmt.

Nach Angaben der russischen Botschaft in Rom sind unter den Verletzten 15 Russen und vier Ungarn. Einem Mann musste aufgrund seiner Verletzungen ein Teil seines Beins amputiert werden, berichtet der Zivilschutz.

Was ist die Ursache?

Warum die Treppe plötzlich beschleunigte und nicht mehr gestoppt werden konnte, ist noch unklar. Allerdings gibt es Berichte darüber, dass zum Zeitpunkt des Unglücks russische Fußballfans die Treppe genutzt hätten und betrunken begonnen hätten, auf der Treppe zu hüpfen. (SPIEGEL ONLINE)

Gab es ähnliche Fälle?

Nach dem Einsturz einer Brücke in Genua im August wird nun wieder der Fokus auf die teilweise schlecht erhaltene Infrastruktur Italiens gelegt. Inwieweit der römische Verkehrsbetreiber ATAC für den Unfall mitverantwortlich ist, muss noch geklärt werden. Touristinnen und Touristen berichten immer wieder vom schlechten Zustand der Fahrzeuge, Unpünktlichkeit und schlecht ausgebauten Verkehrsnetz. (TripAdvisor)

(Bild: Screenshot Tripadvisor)

Das Champions-League-Spiel der AS Rom gegen ZSKA Moskau wurde trotzdem wie geplant um 21 Uhr im Olympiastadion ausgetragen. Dabei gewann Rom mit 3:0. 

Im vergangenen März kam es im georgischen Ferienort Gudauri zu einem ähnlichen Unglück, dort geriet ein Skilift außer Kontrolle. Mehrere Menschen wurden verletzt. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um menschliches Versagen. (Die Presse)

Mit Material von dpa


Tech

YouTuberin meldet sich nach ihrer Tumor-Erkrankung mit Erfindung zurück
Die "Queen of shitty robots" ist zurück!

Im April machte YouTuberin Simone Giertz bekannt, an einem Hirntumor erkrankt zu sein. Während einer MRT-Untersuchung sei ihr ein Tumor in Golfballgröße in der rechten Hirnhälfte diagnostiziert worden. Sie kündigte damals an, sich eine Weile zurückziehen zu wollen.

Sechs Wochen nach ihrer Operation meldete sich Simone zurück, erzählte von ihren Ängsten vor und nach der OP und dass all das, was sie durchgemacht hat "eine gute Sache" gewesen sei – weil sie sich jetzt mehr auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren könne.

Wirklich wichtig: Simones Erfindungen.

Vor ihrer Erkrankung war Simone Giertz als "Queen of shitty robots" bekannt. Sie baute funktionsuntüchtige Roboter, ließ sich von ihnen die Haare waschen oder Suppe servieren. Jetzt widmet sich Simone wieder ihrer Leidenschaft und meldet sich mit einer neuen Erfindung zurück.