Eigentlich soll noch vor Weihnachten ein neuer "Star Wars"-Film in die Kinos kommen – nicht mit Rey und Luke, sondern mit anderen Figuren. Doch jetzt hat Disney angeblich hektisch Nachdrehs zu "Rogue One: A Star Wars Story" in Auftrag gegeben. (New York Post)

Der Film handelt von den Rebellen und ist weitaus düsterer angelegt als seine Vorgänger. Was Disney an der Arbeit von Regisseur Gareth Edwards auszusetzen hat, ist unklar. Aber im Juli sollen vier Wochen lang Szenen neu gedreht werden. Angeblich war der Film bei Testvorführungen durchgefallen.

Gareth Edwards hatte zuvor "Godzilla" gedreht und gilt als Regisseur, der sich ungerne in seine Arbeit hineinreden lässt. Dass er nun doch nicht wie geplant die Regie bei "Godzilla 2" übernimmt, könnte alles andere als Zufall sein. (Moviepilot)

Das Studio hingegen wiegelt ab: Nachdrehs seien völlig normal im Blockbuster-Geschäft. Bleibt nur zu hoffen, dass Disney aus einem womöglich mutigen "Star Wars"-Film keine weichgespülte Space-Opera macht.


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1000 Flüchtlinge sind in den vergangenen Tagen im Mittelmeer ertrunken - wo bleibt der Aufschrei?

Mindestens 1000 Menschen sind in der vergangenen Woche im Mittelmeer ertrunken, melden die Vereinten Nationen und die International Organization for Migration.

Die Außengrenzen der Europäischen Union werden mittlerweile besser gesichert: Auf dem Balkan stehen Zäune, die Türkei lässt Flüchtlinge nicht mehr weiterreisen. Die wählen deshalb gefährlichere Routen. In ihrer Not vertrauen sie sich außerdem Schleppern an, die sie auf ungeeignete und kaputte Boote pferchen. So kommt es trotz guten Wetters zu Toten. (IMO)