In einem Interview mit der rechtspopulistischen Seite "Breitbart", kündigte Richard Grenell – der neue US-Botschafter in Deutschland – an, er wolle Konservative in Europa stärken und bezeichnete den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz als "Rockstar". 

Wer ist Richard Grenell?

US-Botschafter – und seit Mai Trumps Mann in Berlin. Außerdem für viele Zuschauer des konservativen Senders "Fox News" ein bekanntes Gesicht – dort war er als außenpolitischer Kommentator tätig. Er gilt als Kritiker des mittlerweile gekündigten Atom-Deals mit dem Iran und forderte kurz nach seinem Amtsantritt im Iran tätige deutsche Firmen auf, ihre dortigen Geschäfte herunterzufahren. (Tagesschau)

Was sagt Grenell im Interview?

Viele Konservative aus ganz Europa hätten sich mit ihm in Verbindung gesetzt, um ihm mitzuteilen, "sie hätten das Gefühl, ein Wiederaufleben würde stattfinden", sagte er. Er wolle unbedingt andere Konservative in ganz Europa stärken, "andere Anführer". Es gebe eine Welle konservativer Politik, die sich derzeit wegen der "gescheiterten Politik der Linken" durchsetze. 

Er ist großer Fan von Sebastian Kurz.

Die Konservativen seien in Europa definitiv auf dem Vormarsch, deswegen sei eine "spannende Zeit" für Richard Grenell angebrochen. Lobende Worte hatte er vor allem für den österreichischen Bundeskanzler übrig. Der bildet mit seiner konservativen Partei ÖVP eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ. "Ich finde, Sebastian Kurz ist ein Rockstar. Ich bin ein großer Fan von ihm", sagte der US-Botschafter.

Jetzt gibt es Kritik für das Interview. 

Chris Murphy, der demokratische US-Senator für Connecticut, kritisierte Grenell. Er habe ihm versprochen, sich als Botschafter aus allem Politischen rauszuhalten. "Dieses Interview ist schrecklich – Botschafter sollen keine europäischen Parteien 'stärken'", schrieb er in einem Tweet.


Haha

Jugendliche lassen ihren Müll rumliegen – und werden von der Polizei getrollt

Hart feiern? Geil! Hinterher aufräumen? Eher so mittelgeil – muss aber leider trotzdem gemacht werden. 

Ein paar Jugendliche in den Niederlanden haben sich zwar für ersteres entschieden, letzteres dafür aber einfach gelassen. Das geht so nicht, fand die Polizei.