Bild: dpa / Rheinbahn
Drei Fragen und Antworten zum Fail der Düsseldorfer Rheinbahn

Die Düsseldorfer Rheinbahn stellte am 18. September stolz ihren neuen Prototypen der Stadtbahn vor: Die HF6-Bahn werde nun ausgiebig getestet, bevor sie im Bahnverkehr zum Einsatz komme. 

Doch die erste Fahrt der Stadtbahn zwischen Düsseldorf und Duisburg ging schon in die Hose.

1 Was ist während der Fahrt passiert? 

Der Prototyp rammte in einem U-Bahnhof in Duisburg die Kante des Bahnsteiges, weil das Gefährt zu breit war. Die Rheinbahn hatte nicht einkalkuliert, dass die Haltestellen in Duisburg enger gebaut sind, als in Düsseldorf. (Rheinische Post) Es sind nur sechs Zentimeter, die fehlen – aber die Bahn am regulären Einfahren hindern. (Aachener Nachrichten

(Bild: dpa / Rheinbahn)

2 Was sagt die Rheinbahn zu dem Malheur?

In einer Pressemitteilung nannte das Unternehmen als Ursache "eine fehlende Berücksichtigung dieses Haltestellentyps im Lastenheft der Rheinbahn aus dem Jahr 2014". 

Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher kommentierte den Fehler so (Aachener Nachrichten):  

Eine blöde Sache. Wir haben da gepennt. Wir haben den verflixten Bahnsteig einfach nicht berücksichtigt.

Dass die Bahn stecken geblieben ist, dementierte das Unternehmen: Sie habe alleine wieder aus dem Bahnhof fahren können. (Rheinische Post)

3 Was macht die Rheinbahn jetzt?

Rheinbahn-Sprecher Schumacher sagte am Montag, das Unternehmen wolle mit dem Hersteller reden, ob baulich noch Änderungen möglich wären. 

Ist es bautechnisch nicht möglich, die Bahnen zu verändern, werde man sie auf andere Linien einsetzen. Bis 2019 soll die Rheinbahn insgesamt 25 der neuen Bahnen bekommen, bis September 2020 kommen die restlichen Bahnen nach. Der Umbau werde aber Kosten verursachen, die die Rheinbahn aktuell noch nicht einschätzen könne. (Aachener Nachrichten)


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