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Skandinavische Behörden vs. die Natur

Norwegen hat ein Problem mit schwedischen Rentieren. Das berichtet der norwegische Rundfunk NRK. Die beiden skandinavischen Länder sind durch eine mehr als 1.600 Kilometer lange Grenze getrennt. 

Doch Rentieren sind Grenzen egal. 

„Das Problem ist, dass die Anzahl schwedischer Rentiere auf norwegischem Weideland zunimmt“, sagte der norwegische Landwirtschaftsminister Jon Georg Dale dem NRK. „Wir auf der norwegischen Seite müssen die Rentier-Haltung regulieren, weil wir nicht über ausreichend Weidefläche verfügen.“ Er will laut Bericht nun beginnen, an einem Gesetz zu arbeiten, um die Anzahl der Rentiere, die über die Grenze nach Norwegen kommen, einzudämmen.

Kurz: Norwegen will ein Einwanderungsgesetz für Rentiere. Wie genau das Gesetz aussehen könnte, ist noch unklar.

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Die Rentnerwirtschaft ist seit Jahrhunderten dem Volk der Samen vorbehalten. Sie verfügen dadurch über das Recht, auf beiden Seiten der Grenze nach Weideland für ihre Herden zu suchen. Wenn es nach dem norwegischen Landwirtschaftsminister geht, könnte sich das bald ändern.

Ellinor Marita Jåma, Leiterin des Norske Reindriftsamers Landsforbund, sagte dem NRK, sie könne Dales Forderungen verstehen. Doch für sie sei es seine Frage der Verantwortung: „Solange sich die beiden Länder nicht einig werden, sind es die Rentierzüchter, die leiden.“

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