Bild: dpa / Sebastian Willnow

Die Polizei hat sich in Sachsen-Anhalt einen Schusswechsel mit einem Reichsbürger geliefert. Der ehemalige Mister Germany wurde dabei schwer verletzt und kam mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Er hatte auf seinem Grundstück in Reuden den Staat "Ur" ausgerufen. (Mitteldeutsche Zeitung)

Wie kam es zu dem Vorfall?

Die Polizei half einem Gerichtsvollzieher bei der Vollstreckung. Der selbsternannte Staatsgründer hatte sich geweigert, Grundsteuern an die Bundesrepublik Deutschland zu zahlen.

Eine erste Räumung am Mittwoch war gescheitert. Zeitweise hatten sich mehr als 120 Unterstützer eingefunden, um die Zwangsräumung zu verhindern.

(Bild: dpa / Sebastian Willnow)

Beim zweiten Versuch am Donnerstagmorgen warfen rund 15 Unterstützer Steine auf die Polizei. Dann kam es zum Schusswechsel. Zwei Polizisten wurden verletzt, einer von ihnen am Hals. Insgesamt waren rund 200 Beamte im Einsatz, darunter ein Sondereinsatzkommando.

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WhatsApp gibt künftig deine Daten an Facebook weiter
Aber es gibt eine Möglichkeit, das zu verhindern

WhatsApp ist seit 2014 eine Tochter von Facebook – das soll sich nun auch in geänderten Nutzungsbedingungen zeigen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Blogpost kündigte das Unternehmen an, künftig Daten an Facebook zu übermitteln. Die neue Datenschutzrichtlinie soll zeigen, "dass wir jetzt ein Teil von Facebook sind". Hier kannst du die neuen Nutzungsbedingungen nachlesen.

Konkret wird ab sofort deine Mobilfunknummer, sowie Art und Dauer deiner WhatsApp-Verbindungen an Facebook weitergegeben. Was nicht passieren soll, sind Inhalte deiner Chats sichtbar zu machen. Im Post heißt es:

"Deine verschlüsselten Nachrichten [werden] privat bleiben und niemand sonst kann sie lesen. Nicht WhatsApp, nicht Facebook oder irgendjemand sonst."