In einer Moschee in der kanadischen Stadt Quebec haben Angreifer am Sonntagabend auf Muslime geschossen. Dabei sind nach Angaben der Polizei sechs Menschen ums Leben gekommen und acht verletzt worden. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin (CNN).

Kanadas Premierminister Justin Trudeau spricht in einem auf seiner Regierungsseite veröffentlichten Statement von einem "Terroranschlag auf Muslime". Solche sinnlose Gewalt sei herzzerreißend. Muslimische Kanadier sind ein wichtiger Teil des Landes, sagte Trudeau.

Der Premierminister der Provinz Quebec, Philippe Couillard, sprach von einem Terrorakt:

Nach Angaben der Polizeisprecherin sind die Hintergründe der Tat noch unklar. Auch zu den Verdächtigen machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Die Gegend wurde weiträumig abgesperrt, die Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Jetzt sei alles unter Kontrolle:

Laut dem Sender CBC News hielten sich mehrere Dutzend Menschen in der Moschee auf, als kurz nach 20 Uhr (Ortszeit) plötzlich Schüsse fielen. Zu dieser Zeit hatten sich rund 40 Muslime zum Abendgebet versammelt.

Zeugen berichteten dem Sender CBC , die Angreifer drangen in den Gebetsraum der Männer ein. Frauen und Kinder waren auf einer anderen Etage.

Die Moschee sei in der Vergangenheit schon mehrfach Ziel von Angriffen gewesen: Einmal sei ein abgetrennter Schweinekopf vor der Moschee abgelegt worden.


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