Eigentlich sollte in Österreich am 2. Oktober die Stichwahl um das Präsidentenamt wiederholt werden. Doch nun teilte der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka mit, dass der Wahltermin sich verschiebt. Die Abstimmung soll aber noch in diesem Jahr stattfinden, möglicherweise am 27. November oder am 4. Dezember. (Süddeutsche)

Warum die Wahl in Österreich verschoben wird

Kaputte Briefumschläge sind der Grund für die Verschiebung der Wahl. Sobotka sagte in Wien, es habe "einen Produktionsfehler bei den Wahlkarten" gegeben. "Auch 25 Minuten nach dem Verkleben" seien die Umschläge für die Wahlkarten noch aufgegangen. Bereits verschickte Stimmen per Briefwahl seien dadurch ungültig. (Spiegel Online)

Warum die Wahl überhaupt wiederholt werden muss

Bereits Ende Mai hatte in Österreich die Wahl um das Bundespräsidentenamt stattgefunden. Bei dieser hatte der Grünen-Vorsitzende Alexander van der Bellen knapp vor dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer gewonnen. Dabei habe es aber Unregelmäßigkeiten gegeben, sagte die rechtspopulistische FPÖ. Die Partei klagte vor dem Verfassungsgerichtshof und bekam Recht. In mehreren Bezirken wurden Briefwahlstimmen vermutlich bereits am Sonntag ausgezählt. Laut Gesetz ist das erst ab Montag 9 Uhr erlaubt. (bento) In Österreich ist das Urteil allerdings stark umstritten (Falter).

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