Der kuriose Fall in zwei Zitaten

T-Shirts und Hosen als Werbeflächen zu nutzen ist im Sport nicht unüblich. Kurios wird es, wenn ein Landkreis auf sich aufmerksam machen möchte und den Namen seiner Webseite – "Prachtregion" – auf den Hintern von Volleyballerinnen platziert.

Genau das hat der Landkreis Schmalkalden-Meiningen gemacht. Schnell gingen Beschwerden beim Werberat ein, der den Fall derzeit prüft. So sieht die Werbung aus:

Die Hosen gehören zu den Volleyballerinnen des VfB Suhl Lotto Thüringen. Die Werbung spielt natürlich damit, dass suggeriert wird, bei der Prachtregion handle es sich um den jeweiligen Hintern, auf dem der Schriftzug prangt. Die Beschwerden kritisierten, dass die Werbung eine Herabwürdigung der Spielerinnen darstelle und diese auf ihre Körper reduziert würden.

Landrätin Peggy Greiser verteidigt die Werbung:

Durchtrainierte Sportler sind wie Models sexy Werbeikonen. Da guckt man als Frau und als Mann gerne hin.
Landrätin Peggy Greiser

Sie fügt außerdem hinzu: "Die Suhler Volleyballerinnen sind taffe Frauen und gestandene Leistungssportlerinnen, die entscheiden sehr selbstbestimmt, ob sie das gut finden oder nicht."

Man kann natürlich durchaus fragen, warum dann nicht auch auf den Pos der Herrenmannschaft für "Prachtregion.de" geworben wird.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass beim Werberat Beschwerden für Werbung des Landkreis Schmalkalden-Meiningen eingehen: Schon im letzten Jahr warben sie mit dem Slogan "beste-lage.com" auf den Hintern der Volleyballerinnen. Damals hat der Werberat die Werbung nicht beanstandet: 

Der Werberat sieht in dem Abdruck der Webpräsenz www.beste-lage.com auf den Trikothosen der Volleyballspielerinnen keine Herabwürdigung.

So hieß es im Januar in einer Stellungnahme des Expertengremiums. Es sei klar, dass die beworbene Lage der Gewerbeimmobilien gemeint sei. Eine Entscheidung bei der diesjährigen Werbeaktion des Landkreises Schmalkalden-Meiningen steht noch aus

Mit Material von dpa



Haha

Kinder am Rande der Verzweiflung: Jimmy Kimmel lässt Eltern wieder Halloween-Süßigkeiten klauen
So lustig!

Bei Geld hört die Freundschaft auf, sagt man. Aber wo hört die Liebe eines Kindes zu seinen Eltern auf?

Die Antwort darauf findet man in den Halloween-Videos von Moderator Jimmy Kimmel. Und sie lautet: Süßigkeiten.

Jedes Jahr stellt Kimmel Eltern dieselbe Aufgabe: Sie sollen in den Tagen nach Halloween ihren Kindern erzählen, dass sie ihre beim Trick-or-Treat erbeuteten Süßigkeiten aufgegessen hätten – und die Reaktionen der Kinder filmen.

Jimmy Kimmel macht aus den Aufnahmen dann eine Compilation der enttäuschtesten Kindergesichter, die du jemals gesehen hast.

Das ist zwar ziemlich gemein – aber leider auch ziemlich witzig.

Auch in diesem Jahr haben Kimmel einige Videos erreicht. Es gibt Heulen, Schreien, Zittern, Kinder am Rande der Verzweiflung, und auch solche, die überraschend gefasst reagieren.

Hier ist das ganze Video: