Bild: dpa / Bernd Settnik

In der Nähe des Potsdamer Weihnachtsmarkts "Blauer Lichterglanz" ist ein Paket mit einer Sprengfalle deponiert worden. Das teilte die Polizei Brandenburg auf Twitter mit. Spezialisten konnten den Sprengsatz am Freitagnachmittag aber bereits entschärfen.

Zuvor musste ein Teil der Innenstadt, der auch den Weihnachtsmarkt einschließt, von der Polizei geräumt werden. 

Sprengstoffexperten der Bundespolizei hatten das verdächtige Päckchen untersucht. (tagesschau)

Wo genau der Sprengstoff deponiert wurde, ist noch unklar. 

Aktuell gibt es unterschiedliche Berichte: Das Paket könnte vor einer Apotheke abgestellt worden sein (Tagesspiegel). Andere Medien sprechen davon, dass es in einer Apotheke abgegeben wurde. (SPIEGEL ONLINE / Zeit)

Im vergangenen Jahr wurde der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz Ziel eines Anschlags. Zwölf Menschen starben. Seitdem sind die Sicherheitsvorkehrungen auf den Märkten erhöht worden. 


Gerechtigkeit

Schulz will/will nicht in die Große Koalition

Keiner will so richtig, aber alle bewegen sich trotzdem aufeinander zu. Die Spitzenpolitiker von CDU/CSU und SPD überlegen, ob sie eine neue Große Koalition auflegen sollen. Eigentlich wollten beide Seiten nicht noch einmal eine gemeinsame Regierung bilden. Nachdem nun die Jamaika-Verhandlungen zwischen CDU/CSU, FDP und Grünen geplatzt war, kommt die SPD doch wieder ins Gespräch.

SPD-Chef Martin Schulz hatte eine neue Große Koalition erst strikt ausgeschlossen – jetzt hat er Bedingungen genannt, wie man vielleicht doch eventuell wieder miteinander könnte.

In der Nacht zum Freitag waren Angela MerkelHorst Seehofer und Martin Schulz bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Gespräch geladen – es ging darum, ob sie sich zur Regierungsbildung doch noch mal zusammenraufen können. Die große Frage: Will die SPD? Parteichef Schulz sendete am Freitag widersprüchliche Signale.