Auch Hasch und Marihuana.

Die Geschichte beginnt in Schweden. Bei Malmö nimmt die Polizei 2017 zwei Drogenkuriere fest und findet eine ganze Menge Drogen: 217 Kilogramm Amphetamine, 118 Kilogramm Marihuana und Haschisch, drei Kilo Kokain, 20.000 Ecstasy-Tabletten. 

Die Spur führt die Ermittler weiter nach Rheinland-Pfalz, genauer Andernach, wo die Autos der Schmuggler zugelassen waren. 

Was sie dort fand, überstieg alle Erwartungen.

  • 49.500 LSD-Trips
  • 49.000 Ecstasy-Tabletten
  • 326 Kilo Haschisch
  • 375 Kilo Marihuana

Auf den Tischen im Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz liegt eine riesige Menge Drogen. Bewaffnete, vermummte Polizisten bewachen den Stoff. Die Betäubungsmittel haben einen Verkaufswert von 9,8 Millionen Euro, schätzt das BKA. (Allgemeine Zeitung)

Die Polizei hat bereits im Januar elf Männer und eine Frau festgenommen. Aus ermittlungstaktischen Gründen geht das LKA erst jetzt damit an die Öffentlichkeit. 

Die Gruppe der Schmuggler bestand aus fünf Deutschen, einer Polin, einem Polen, drei Türken, einem Ukrainer und einem Belgier. Einige davon sollen eine Spedition und einige Briefkastenfirmen geführt haben. 

Mit den Lkw der Spedition seien die Drogen durch Europa transportiert worden. Die Koblenzer Oberstaatsanwaltschaft schätzt die Handelsmenge seit 2016 auf sieben Tonnen Drogen.

Es laufen weiterhin Ermittlungen in Belgien, Großbritannien, Norwegen, Schweden und Holland.


Future

Wenig Geld, kaputter Rücken: Hier erzählen Friseurinnen und Friseure, was in ihrem Job abgeht
Erwartung vs. Realität

Friseurlehrlinge werden so schlecht bezahlt, dass viele den Job wohl kaum nur der Bezahlung wegen machen. Das legen zumindest Angaben der Gewerkschaft Ver.di nahe, nach denen Friseure in Ostdeutschland im ersten Lehrjahr 269 Euro pro Monat verdienen, in Westdeutschland immerhin 494 Euro. (SPIEGEL ONLINE)

Besonders schlimm steht es um die Azubis in Sachsen-Anhalt – sie bekommen nach einer heute noch gültigen Regelung aus den Neunzigerjahren gerade mal 153 Euro monatlich.