Bild: dpa/Britta Pedersen

In Berlin wird im Herbst ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Die Linke bekommt im Wahlkampf nun überraschende Unterstützung: 36 ehemalige Piraten aus ganz Deutschland wollen der Partei helfen. Das gaben der Vorsitzende der Berliner Piratenfraktion, Martin Delius, und der Berliner Linke-Vorsitzende Klaus Lederer am Donnerstagabend bekannt. Unter #35piraten (Beim Zählen ging auf Twitter irgendwas schief) debattieren Piraten nun über den endgültigen Zerfall der Partei. ("Der Tagesspiegel")

Initiator der Aktion ist der Ex-Pirat Martin Delius. Der 31-Jährige ist Chef der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, hat seine Partei allerdings im Dezember verlassen.

Delius schreibt über den Wechsel: "Eine Erkenntnis des Jahres 2015 ist: Die Piratenpartei ist tot." Gerade mit Blick auf die Flüchtlingsfrage und die sozialen Fragen in Deutschland sei die Linke die einzige Partei, die hier für Delius spannende Antworten liefere. Ein Eintritt in die Linkspartei sei aber zunächst nicht geplant.

Unter den Piratenpolitikern, die den Aufruf unterstützen, sind Berliner Abgeordnete wie Oliver Höfinghoff und Simon Weiß. Außerdem weitere Piraten aus den Bezirken der Hauptstadt. Nicht dabei ist allerdings Christopher Lauer:

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