Bild: Pepsi

Das ging schnell: Nachdem Menschen auf Twitter und Facebook gegen einen neuen Werbefilm von Pepsi protestiert hatten, zog der Getränkehersteller den Spot nun zurück. In einem offiziellen Statement entschuldigt sich Pepsi:

"Pepsi wollte eine weltweite Botschaft von Einheit, Frieden und Verständnis vermitteln. Offensichtlich ist uns das nicht gelungen, wir entschuldigen uns. Wir wollten keine ernsten Anliegen verharmlosen. Den bisherigen Inhalt entfernen wir und stoppen auch seine weitere Verbreitung. Wir entschuldigen uns auch, Kendall Jenner in diese Position gebracht zu haben."
Was war überhaupt los?

In dem Werbefilm war das Modell Kendall Jenner auf einer Demonstration zu sehen. Dort gingen Menschen gegen rassistische Polizeigewalt auf die Straße, Jenner versuchte, sie mit den Polizisten zu versöhnen – indem sie beiden Seiten Pepsi reicht. 

Viele Menschenrechtsaktivisten regten sich über die Szene auf – sie verharmlose ein ernstes Problem. Das schrieben Menschen auf Twitter:

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Auch Bernice King, die Tochter des berühmten Bürgerrechtlers Martin Luther King, meldete sich zu Wort:

​Hier könnt ihr mehr Hintergründe über den Clip erfahren:


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Jacques Nkinzingabo war 15, als er zum ersten Mal eine Kamera in der Hand hielt – mehr zufällig. Sein Schuldirektor suchte jemanden, der Aufnahmen von der Schule und der Umgebung machte. Jacques meldete sich freiwillig und entdeckte nach und nach seine Faszination für die Fotografie