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Speziell ausgebildete Lehrer sollen künftig Waffen tragen und so Amokläufe verhindern. Das ist zumindest der Plan von US-Präsident Donald Trump. Wie wenig das helfen kann, illustriert eine Nachricht, die nun, mehr als eine Woche nach dem Massaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Florida, ans Tageslicht kommt:

Ein bewaffneter Hilfssheriff harrte während des Massakers vor der Schule aus – ohne einzugreifen.

Währenddessen tötete ein 19-Jähriger mit einer halbautomatischen Waffe 17 Menschen, darunter 14 Schüler. Der Wachmann wurde inzwischen vom Dienst suspendiert. Anschließend reichte der Mann seine Kündigung ein. Laut "Washington Post" handelt es sich um einen 54-Jährigen, der seit 2009 als sogenannter Resource Officer für die Schule gearbeitet hatte.

Trauer in Parkland – die Bilder

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Was geschah vor der Schule?

Zum Tatzeitpunkt war nach Angaben des Bezirkssheriffs ein bewaffneter, uniformierter Mitarbeiter seines Büros auf dem Schulgelände im Einsatz.

Auf Videos sei zu sehen, wie der Mann vor dem Gebäude Stellung beziehe, in dem Schüsse fielen. "Er ist nicht reingegangen", sagte Israel. Stattdessen stand der Mann rund vier Minuten vor dem Gebäude. Er tat nichts.

Der Sheriff sagte, er sei erschüttert.

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Weiße Anführungszeichen
Das macht mich krank.
Bezirkssheriffs Scott Israel

Der Hilfssheriff habe sich laut Israel nicht an die die internen Standards gehalten. Laut Israel hätte sein Mitarbeiter Folgendes tun müssen:

Reingehen, den Schützen konfrontieren, den Schützen töten.
Bezirkssheriffs Scott Israel

Fühlen

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Es gibt Menschen mit Übergewicht – genauso, wie es Menschen mit Unter- oder Normalgewicht gibt. Doch wer mehr wiegt als andere wird im Alltag oft diskriminiert. Durch Hasskommentare, Blicke, unangenehme Fragen. Das zeigt zum Beispiel der Erfahrungsbericht von Ricarda Lang, Sprecherin der Grünen Jugend. (bento)

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