Bild: dpa

Islands Premierminister Sigmundur David Gunnlaugsson ist nach den Enthüllungen rund um die "Panama Papers" und die Kanzlei "Mossack Fonseca" zurückgetreten. Das gab der Vizevorsitzende von Gunnlaugssons Fortschrittspartei bekannt. (tagesschau)

Die Daten der Anwaltskanzlei belegen nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung", dass Gunnlaugssons Frau eine Briefkastenfirma besaß, die Anteile an den 2008 zusammengebrochenen isländischen Banken hielt. Gunnlaugsson sei bis 2009 an der Firma beteiligt gewesen.

Am Montag hatten etwa 8000 Menschen vor dem Parlament in Reykjavík demonstriert und Gunnlaugssons Rücktritt gefordert. Den lehnte er aber zunächst ab. Er betonte, seine Frau habe stets alle Steuern korrekt bezahlt. (SPIEGEL ONLINE)

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Panama Papers:

Führen Spuren nach Deutschland?


Food

Diese Hipster haben eine Pizzeria eröffnet, um ehemaligen Soldaten zu helfen
Der Laden läuft.

Abseits von diesem Lokal, im hintersten Winkel links, direkt neben dem zugigen Ausgang, sieht man nur vereinzelt Menschen in der unterirdischen Shopping Mall im Zentrum Kiews. Hier aber stehen jetzt die Kellner im Eingang und zucken entschuldigend mit den Achseln: In der "Pizzeria Veterano" sind alle Tische voll besetzt.

Leonid Ostalzew bemüht sich, mit verschränkten Armen, freundlich und cool zugleich zu wirken. Er begrüßt die Gäste und ruft jedem, der das Lokal verlässt, ein lautes "Danke" hinterher. Der bullige junge Mann mit dem Rauschebart und breiter Skaterhose kehrte im vergangenen Sommer von der Front zurück.